ZPMC-Beitrag zur Shunde-Brücke wird als hochwertiges Stahlbauprojekt in Guangdong gewürdigt

20.05.2026

SHANGHAI, 20. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Kürzlich wurde das Nanguo East Road Extension Project (Shunde Bridge) im Bezirk Shunde unter Beteiligung von Shanghai Zhenhua Heavy Industries Co, Ltd. (ZPMC), die Tochtergesellschaft Nantong Zhenhua Heavy Equipment Manufacturing Co., Ltd. erhielt von der Guangdong Steel Structure Association den Preis für hochwertige Stahlbauprojekte 2025.

Die Shunde-Brücke liegt im östlichen Stadtentwicklungsgebiet des Bezirks Shunde in Foshan und verläuft entlang einer Nord-Süd-Achse, die Daliang und Ronggui verbindet. Das Hauptbauwerk der Brücke hat eine Spannweite von 992,5 Metern und besteht aus einem Doppelpylon, einem Hybridträger in Schrägseilbauweise und einem halbschwimmenden Tragwerkssystem. Mit einer Hauptspannweite von 626 Metern verfügt sie über die längste Brückenspannweite in Foshan. ZPMC war für die Herstellung des stromlinienförmigen, vollständig geschlossenen Stahlhohlkastens für das Hauptfeld der Brücke verantwortlich. Der Stahlkastenträger ist insgesamt 602 Meter lang und wiegt rund 16.000 Tonnen, wobei das schwerste Einzelsegment 462 Tonnen wiegt.

Die Shunde-Brücke wurde am 8. Mai 2025 für den Verkehr freigegeben. Die Fertigstellung des Projekts und die Anerkennung durch diesen Provinzpreis unterstreichen die Fähigkeiten von ZPMC bei der Herstellung von großen Brückenstahlkonstruktionen.

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Thyssenkrupp setzt bei Stahlneuaufstellung auf eigene Kraft

04.05.2026

Thyssenkrupp zieht beim geplanten Verkauf seiner Stahlsparte an den indischen Konkurrenten Jindal vorerst die Reißleine. Beide Unternehmen haben vereinbart, die seit September laufenden Gespräche auszusetzen. Nach Angaben des Essener Industriekonzerns soll die Neuaufstellung von Thyssenkrupp Steel nun aus eigener Kraft konsequent weiterverfolgt werden. Konzernchef Miguel López betonte, die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung des Geschäfts seien „so gut wie lange nicht mehr“.

Im Hintergrund steht ein deutlicher Stimmungsumschwung im europäischen Stahlsektor. Thyssenkrupp verweist auf „große Fortschritte bei der Neuausrichtung“ des Segments und ein deutlich verbessertes Umfeld. Die Europäische Union habe die Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie stärker gegen globale Überkapazitäten und Dumping abzuschirmen. Zudem will Brüssel die Umstellung auf eine klimafreundliche Stahlproduktion weiter unterstützen.

Auch operativ hat sich die Lage bei Thyssenkrupp Steel zuletzt aufgehellt. Die Sparte, historischer Kern des Ruhrkonzerns, legte im laufenden Geschäft zu. Parallel läuft jedoch ein tiefgreifender Umbau: Zur Sanierung des Bereichs sollen in den kommenden Jahren bis zu 11.000 der rund 26.000 Stellen gestrichen oder ausgelagert werden. López hatte bereits zuvor erklärt, je erfolgreicher die Neuausrichtung umgesetzt werde, desto attraktiver werde das Stahlgeschäft für Kapitalmarkt und Investoren – „ob mit oder ohne Jindal“.

Der vorläufige Verkaufsstopp bedeutet keinen endgültigen Verbleib der Stahlsparte im Konzern. Mittelfristig hält Thyssenkrupp an dem Ziel fest, sich vom Stahlgeschäft zu trennen. Gewerkschaften wie die IG Metall drängen derweil auf Klarheit und fordern ein Ende der Verkaufsüberlegungen ohne „Hintertür“. Sie verlangen Gespräche über ein Modell, mit dem sich der Stahlbereich eigenständig und aus eigener Kraft verselbstständigen könnte. Während frühere Versuche für einen Verkauf, ein Joint Venture oder einen Börsengang gescheitert sind, setzt das Management nun darauf, den Wert des Bereichs vor einem möglichen nächsten Schritt weiter zu steigern.