CHANGSHA, China, 23. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion") unterstützte am 29. September das Aufrichten des 283 Meter hohen Hauptturms auf der Shangri-La-Seite der chinesischen Lugu-See-Großbrücke. Zwei Turmdrehkrane vom Typ R4300-200 wurden an den Haupttürmen der Brücke eingesetzt. Neben den früheren Arbeiten des Unternehmens an einem 380 Meter hohen Turm in Istanbul zeigt dieses Projekt, wie hohe Tragkraft, präzise Steuerung und maßgeschneiderte technische Lösungen den Bau in großer Höhe unterstützen.

Schwerlasthebearbeiten und Fernsteuerung an der Lugu-See-Großbrücke
Die Brücke, die an der Schnellstraße Xichang–Shangri-La im Südwesten Chinas liegt, erforderte die präzise Platzierung großer Bauteile in einer Bergschlucht. Jeder R4300-200 übernahm das Heben der Bauteile für seinen jeweiligen Hauptturm. Die letzten 103 Meter des Turmbaus auf der Shangri-La-Seite umfassten die Positionierung der letzten Stahl- und Betonabschnitte oberhalb des zentralen Querträgers, wo wechselnde Windverhältnisse Stabilität und Lastkontrolle besonders wichtig machten.
Mit einer maximalen Tragkraft von 200 Tonnen und einem 80 Meter langen Ausleger vereint der R4300-200 hohe Hubleistung mit mehr als 20 intelligenten Sicherheits- und Steuerungsfunktionen. Dazu gehören Kollisionsvermeidung, die automatische Anpassung der Betriebsgeschwindigkeit an die Last sowie Steuerungen, die ein Abrutschen der hängenden Lasten verhindern. Zusammen ermöglichen diese Funktionen eine kontrollierte Bewegung und Positionierung schwerer Bauteile während der Turmmontage.
Live-Kameraübertragungen ermöglichen es den Bedienern, die Positionierung der Bauteile zu überwachen und die Hebevorgänge vom Boden aus fernzusteuern. Dies bietet einen Überblick über die Hebevorgänge und unterstützt die präzise Ausrichtung während der Montage. Das Heben der Segmente für den Hauptturm auf der Shangri-La-Seite wurde sicher abgeschlossen.
Maßgeschneiderte Technik und koordinierte technische Unterstützung in Istanbul
Zoomlion setzte beim Turm der Zentralbank der Republik Türkei im Istanbul International Financial Center eine andere Ausrüstungskonfiguration ein. Das 380 Meter hohe Gebäude kombinierte Stahlskelettbauweise mit Betonfertigteilen. Der Bau erforderte 1.260 Schwerlasthebungen, darunter Stahlsäulen mit einem Gewicht von bis zu 48,2 Tonnen, auf einer Baustelle mit sehr beengten Platzverhältnissen.
Für dieses Projekt passte Zoomlion seinen L760-50-Turmkran mit schwenkbarem Ausleger an, der über eine maximale Tragkraft von 50 Tonnen und eine maximale Auslegerlänge von 60 Metern verfügt. Modulare Mastabschnitte mit einer Seitenlänge von jeweils 2,3 Metern passten sich dem begrenzten Platzangebot an und ermöglichten den Transport in Standard-Schiffscontainern. Jeder Kran erforderte 10 maßgeschneiderte Verbindungen zum Gebäude, die so konstruiert waren, dass sie den örtlichen Erdbebenanforderungen entsprachen.
Frequenzumrichter regeln das Heben, Drehen und die Auslegerbewegung und ermöglichen sanfte Starts, Stopps und Feineinstellungen beim Ausrichten schwerer Stahlbauteile. Das Steuerungssystem unterstützt die präzise Positionierung und hilft bei der Kontrolle von Lastschwankungen. Die Windgeschwindigkeitsüberwachung gibt automatische Warnungen aus und begrenzt die Betriebsgeschwindigkeiten, wenn voreingestellte Schwellenwerte überschritten werden, was den Teams hilft, wechselnde Bedingungen in der Höhe zu bewältigen.
Fernüberwachungs- und Wartungstechnologie ergänzte diese Steuerungen durch die Übertragung von 28 Betriebsparametern, darunter Lasten, Komponententemperaturen, Betriebsstunden und Fehlercodes. Diese Daten unterstützten die Beurteilung des Verschleißes der Komponenten und die vorbeugende Wartung. Das Forschungs- und Entwicklungsteam von Zoomlion in China arbeitete aus der Ferne mit Ingenieuren in der Türkei zusammen, um Probleme an den Geräten zu diagnostizieren und eine rechtzeitige Wartung zu unterstützen, wodurch Ausfallzeiten begrenzt werden konnten. Die Auswahl der Ausrüstung und der technische Support trugen dazu bei, den Bauzeitplan von einem Stockwerk alle fünf Tage für die Hauptkonstruktion einzuhalten.
Die Unterstützung erstreckte sich auch auf die Platzierung der Kräne, Machbarkeitsstudien zur Installation und Demontagesimulationen, wodurch die Konstruktion der Ausrüstung mit den praktischen Anforderungen am Bau in Einklang gebracht wurde.
Das Projekt stellte die Kompetenzen von Zoomlion in den Bereichen kundenspezifische Anpassung, Forschung und Entwicklung, schnelle Lieferung sowie reaktionsschneller Service unter Beweis. Zudem lieferte es Erfahrungen für andere Hochhausprojekte, darunter das 377 Meter hohe Ciel Dubai Marina Hotel, den 400 Meter hohen Al Habtoor Tower in Dubai und die 331 Meter hohen Oasis Central Towers in Indonesien.
Aufbauend auf diesen Erfahrungen wird Zoomlion weiterhin maßgeschneiderte Hebelösungen mit kontinuierlicher technischer Unterstützung entwickeln, um den Anforderungen des Hochhaus- und Infrastrukturbaus gerecht zu werden.
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Ein nächtlicher Brand unter einer Kabelbrücke im Berliner Stadtteil Marzahn hat zentrale Leitungen des städtischen Stromnetzes beschädigt und Ermittlungen wegen Brandstiftung ausgelöst. Nach Angaben der Polizei brannten in den frühen Morgenstunden unter einer Brücke an der Boxberger Straße Altreifen und Gerümpel. Ob das Feuer gezielt gelegt wurde, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Einsatzkräfte der Polizei sicherten am Brandort Spuren, um Hinweise auf die Ursache und mögliche Täter zu gewinnen.
Die Feuerwehr war gegen 4.00 Uhr alarmiert worden und ging zunächst von einem kleineren Einsatz aus. Erst vor Ort zeigte sich, dass die Flammen auf unter der Brücke verlegte Stromleitungen übergegriffen hatten. Ein großflächiger Stromausfall blieb nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zwar aus, die Leitungen wurden jedoch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass Teile der lokalen Versorgung umgestellt werden mussten.
Nach Angaben von Henrik Beuster, Sprecher von Stromnetz Berlin, mussten 19 gewerbliche Kunden vorübergehend vom regulären Netz getrennt werden. Seit etwa 9.00 Uhr würden sie über ein Notstromaggregat versorgt, sagte Beuster. Betroffen seien zwei 110.000-Volt-Hochspannungskabel sowie mehrere Mittelspannungsleitungen mit 10.000 Volt. Reparaturarbeiten an den beschädigten Trassen seien im Gange, konkrete Angaben zur Dauer der Instandsetzung lagen zunächst nicht vor.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält einen bloßen Zufall für unwahrscheinlich und spricht von einem möglichen gezielten Angriff auf die Infrastruktur. Die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung liefen zwar ergebnisoffen in alle Richtungen, betonte die GdP zugleich. In der Vergangenheit war es in Berlin wiederholt zu Angriffen auf Stromtrassen gekommen, die teils umfangreiche Stromausfälle nach sich zogen und nach damaligen Erkenntnissen linksextremistischen Tätergruppen zugerechnet wurden. Die aktuellen Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, ob und wie der jüngste Brand in Marzahn in ein solches Muster einzuordnen ist.