Zoomlion baut seine Präsenz in Afrika aus, um den regionalen Infrastrukturausbau zu unterstützen

20.05.2026

CASABLANCA, Marokko, 20. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co, Ltd. („Zoomlion") baut seine lokalen Aktivitäten in Afrika aus, um die regionale Infrastruktur, die Mechanisierung der Landwirtschaft und die langfristige Marktentwicklung besser zu unterstützen. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass Chinas erweiterte Nullzollpolitik für 53 afrikanische Länder, die diplomatische Beziehungen zu China unterhalten, sowie die bevorstehende China-Afrika-Wirtschafts- und Handelsmesse, die 2026 in Marokko stattfinden soll, für Zoomlion eine günstige Gelegenheit bieten, die lokalen Servicenetzwerke weiter zu stärken und die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern auf den afrikanischen Märkten zu vertiefen.

Im Rahmen seines langfristigen Engagements auf dem afrikanischen Markt hat Zoomlion kürzlich seine marokkanische Tochtergesellschaft in Casablanca eröffnet und damit einen weiteren Schritt in seiner fortgesetzten Lokalisierungsstrategie vollzogen. Die neue lokale Plattform soll die Verfügbarkeit von Maschinen, den Ersatzteil-Support und die Servicekapazitäten vor Ort verbessern und gleichzeitig Marokkos Rolle als wichtiger Knotenpunkt für Zoomlions Aktivitäten in Nordafrika stärken. Mit der neuen Tochtergesellschaft will Zoomlion schneller auf Kundenbedürfnisse reagieren und effizientere Unterstützung für Projekte in den Bereichen Bau, Transport, Häfen, Stadien und Energie in ganz Marokko und auf dem gesamten nordafrikanischen Markt bieten.

Zoomlion ist seit 2007 in Afrika tätig und gehört zu den ersten chinesischen Maschinenherstellern, die auf dem Kontinent expandiert haben. Nach fast zwei Jahrzehnten der Entwicklung hat das Unternehmen eine breite Präsenz in ganz Afrika aufgebaut, wobei Baumaschinen, Bergbaumaschinen und Landmaschinen die wichtigsten Säulen seines regionalen Geschäfts bilden.

In ganz Afrika haben Zoomlion-Maschinen eine Reihe bedeutender Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte unterstützt, darunter die neue Verwaltungshauptstadt Ägyptens, das Julius-Nyerere-Wasserkraftprojekt in Tansania, das N'Djamena-Stadion im Tschad und die Rosso-Brücke zwischen Senegal und Mauretanien. Das Unternehmen hat zudem seine Präsenz im Bereich Landmaschinen auf dem gesamten Kontinent weiter ausgebaut und unterstützt damit die lokale Landwirtschaft sowie den Bedarf an Mechanisierung und Kundendienstleistungen.

Zoomlion wird seine Flaggschiffprodukte der neuesten Generation auf der China-Afrika-Wirtschafts- und Handelsmesse 2026 in Marokko präsentieren. Das Unternehmen wird zudem Fachveranstaltungen leiten, darunter das China-Afrika-Seminar zur Anwendung und Entwicklung von Landmaschinen, um den Austausch über intelligente Landmaschinen, Präzisionsbetrieb und Fernwartung zu fördern.

Das Geschäft von Zoomlion in Afrika wuchs 2025 weiterhin stark, wobei der Umsatz in der Region im Vergleich zum Vorjahr um 157 % stieg. Das Unternehmen wird seine lokalen Aktivitäten weiter stärken, seine Servicekapazitäten ausbauen und mit lokalen Partnern zusammenarbeiten, um die Infrastrukturentwicklung und die langfristige regionale Entwicklung in ganz Afrika zu unterstützen.

 

 

 

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CAR-Institut: 2,5 Milliarden Euro Zusatzkosten durch Trumps EU-Autozölle

04.05.2026

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.

Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.

Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.

Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.