PEKING, 23. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die Jahreskonferenz des Financial Street Forum 2026 ging am Donnerstag in Peking zu Ende.
Unter dem Motto „Aufbau eines offenen, kollaborativen und inklusiven Ökosystems für die globale Finanzentwicklung" umfasste die diesjährige Konferenz 21 Podiumsdiskussionen und drei thematische Sitzungen.
Das Finanzwesen ist die Lebensader der modernen Wirtschaft. Angesichts der wirtschaftlichen Fragmentierung muss die internationale Gemeinschaft ihr Wissen und ihre Ideen bündeln, um die schwierige Lage durch Zusammenarbeit zu überwinden und durch Synergien langfristige Fortschritte zu erzielen. Das diesjährige Forum, das sich auf das neue Ökosystem der globalen Finanzentwicklung konzentriert, komme zum richtigen Zeitpunkt, sagte John Lee, Regierungschef der Sonderverwaltungszone Hongkong, in einer Videoansprache.
Der Bürgermeister von Peking, Yin Yong, sagte, dass das Forum seit seiner Gründung im Jahr 2012 als Brücke für den internationalen Finanzaustausch und die Zusammenarbeit diene. Es hat Chinas Finanzreform und -entwicklung aktiv gefördert, einen internationalen Konsens über die finanzielle Zusammenarbeit geschaffen und sich zu einer globalen Veranstaltung für den Finanzsektor entwickelt.
Der Bürgermeister merkte an, dass Peking im Zeitraum des 15. Fünfjahresplans (2026–2030) seine Finanzdienstleistungen weiter verbessern und die Entwicklung eines modernen Finanzsystems beschleunigen werde. Er lud Finanzinstitutionen, langfristige Kapitalgeber und Fachleute aus aller Welt ein, in Peking Geschäfte zu tätigen sowie die neuen Chancen zu nutzen, die sich aus der Entwicklung der Hauptstadt ergeben.
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Ein nächtlicher Brand unter einer Kabelbrücke im Berliner Stadtteil Marzahn hat zentrale Leitungen des städtischen Stromnetzes beschädigt und Ermittlungen wegen Brandstiftung ausgelöst. Nach Angaben der Polizei brannten in den frühen Morgenstunden unter einer Brücke an der Boxberger Straße Altreifen und Gerümpel. Ob das Feuer gezielt gelegt wurde, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Einsatzkräfte der Polizei sicherten am Brandort Spuren, um Hinweise auf die Ursache und mögliche Täter zu gewinnen.
Die Feuerwehr war gegen 4.00 Uhr alarmiert worden und ging zunächst von einem kleineren Einsatz aus. Erst vor Ort zeigte sich, dass die Flammen auf unter der Brücke verlegte Stromleitungen übergegriffen hatten. Ein großflächiger Stromausfall blieb nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zwar aus, die Leitungen wurden jedoch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass Teile der lokalen Versorgung umgestellt werden mussten.
Nach Angaben von Henrik Beuster, Sprecher von Stromnetz Berlin, mussten 19 gewerbliche Kunden vorübergehend vom regulären Netz getrennt werden. Seit etwa 9.00 Uhr würden sie über ein Notstromaggregat versorgt, sagte Beuster. Betroffen seien zwei 110.000-Volt-Hochspannungskabel sowie mehrere Mittelspannungsleitungen mit 10.000 Volt. Reparaturarbeiten an den beschädigten Trassen seien im Gange, konkrete Angaben zur Dauer der Instandsetzung lagen zunächst nicht vor.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält einen bloßen Zufall für unwahrscheinlich und spricht von einem möglichen gezielten Angriff auf die Infrastruktur. Die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung liefen zwar ergebnisoffen in alle Richtungen, betonte die GdP zugleich. In der Vergangenheit war es in Berlin wiederholt zu Angriffen auf Stromtrassen gekommen, die teils umfangreiche Stromausfälle nach sich zogen und nach damaligen Erkenntnissen linksextremistischen Tätergruppen zugerechnet wurden. Die aktuellen Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, ob und wie der jüngste Brand in Marzahn in ein solches Muster einzuordnen ist.