BEIJING, 17. September 2026 /PRNewswire/ -- Nach acht Jahren der Etablierung stand die Shenyang Open Regatta, eine jährlich auf dem Hunhe-Fluss in der Hauptstadt der Provinz Liaoning im Nordosten Chinas stattfindende Ruderveranstaltung, kürzlich erneut im Rampenlicht.
Am 13. September ging die 9. Shenyang Open Regatta auf der wunderschönen Stillwasserstrecke des Hunhe-Flusses zu Ende, und einen Tag später endete auch das 7. Shenyang Youth Rowing Invitational, das speziell auf junge Ruderer zugeschnitten war, unter Jubel und Begeisterung.
Da das Ziel, eine „Ruderhauptstadt" zu schaffen, bereits im Entwicklungsplan von Shenyang für den Zeitraum des 15. Fünfjahresplans verankert ist, erregte die Open Regatta, die darauf abzielte, Shenyangs Einfluss im Rudersport weiter auszubauen, breite Aufmerksamkeit.
Auf der 1.000 Meter langen Geraden und der 4.500 Meter langen Strecke rund um eine Insel auf dem Hunhe-Fluss zeigten Dutzende Teams aus dem In- und Ausland ihre Leistungsfähigkeit bei Wettkämpfen im Rudern, Stand-up-Paddling und Freizeit-Kajakfahren.
Darunter befanden sich Teams von renommierten Universitäten wie der Peking University, der Universiti Tun Hussein Onn Malaysia, der University of Otago und der Tongji University sowie von großen Unternehmen und Marken wie BMW, CR Land, Kingdee und Jianlibao.
Um die Teilnehmerbasis zu erweitern, wurden bei der Shenyang Open Regatta 2026 neue Wettbewerbe im Stand-up-Paddling und Freizeit-Kajakfahren eingeführt, um Amateure und junge Sportler aus nah und fern zu ermutigen, den Reiz des Wassersports zu erleben.
Neben den traditionellen Ruderrennen führte die Open Regatta erstmals weltweit beliebte Kraftwettbewerbe ein, bei denen Kraftwettbewerbe im Wasser und an Land kombiniert wurden, um die Begeisterung der Teilnehmer weiter zu entfachen.
Während der diesjährigen offenen Regatta, die am 11. September begann, trugen nächtliche Aktivitäten am Flussufer – wie Sonnenuntergangspartys, bei denen Sightseeing, Musik und Sport nahtlos miteinander verschmolzen, sowie nahegelegene Marktfeste – maßgeblich zur Belebung der „Sport-plus-Nachtwirtschaft" entlang des Hunhe-Flusses bei.
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen für eine eindringliche Warnung vor der Gefährdung der Demokratie genutzt. In seiner voraussichtlich letzten großen Rede zu diesem Anlass sprach er von einer angefochtenen demokratischen Ordnung und mahnte, radikale Kräfte entschieden abzuwehren. Angesichts wachsender Erfolge populistischer und extremistischer Parteien sieht Steinmeier nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch die innere Einheit des Landes unter Druck.
Steinmeier verwies darauf, dass inzwischen „ein Viertel und mehr“ der Wähler mit ihrer Entscheidung deutlich machten, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Bundesrepublik abwenden. Diese Entwicklung werde begleitet von „unerträglicher politischer Demagogie“, in der Menschen verhöhnt und bedroht würden. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit und die Diffamierung des Kompromisses seien Warnsignale, die man nicht ignorieren dürfe. Populistische Parteien aller Couleur destabilisierten die parlamentarische Demokratie, sagte er.
Deutliche Kritik übte der Bundespräsident an der Rolle der sozialen Medien. Eine „Flut der Manipulationen und der Lügen“ trage zur „schrillen Emotionalisierung“ des politischen Diskurses bei und befeuere extremistische Tendenzen. Steinmeier forderte, die demokratische Streitkultur zu verteidigen und den Kompromiss wieder als Stärke zu begreifen. Ob die Demokratie in Deutschland einer Entwicklung ähnlich der Weimarer Republik entgegengehe, sei nicht entschieden – man habe es „in der Hand“.
Zugleich erinnerte Steinmeier an die historischen Grundlagen des Feiertags. Vor 36 Jahren sei mit der deutschen Wiedervereinigung eine „tiefe Wunde“ geheilt worden, die das Land zuvor über Jahrzehnte in einem „unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung“ gehalten habe. Der Tag der Deutschen Einheit sei Anlass, die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland und ihre Protagonisten im Gedächtnis zu behalten. Die Errungenschaften der Einheit dürften von aktuellen Krisen nicht überdeckt werden, mahnte Steinmeier, und rief die Bürger dazu auf, sich aktiv für die liberale Demokratie einzusetzen. Er zeigte sich überzeugt, dass diese den aktuellen Belastungen standhalten könne: „Wir sind so viel stärker, als wir glauben.“