Xinhua Silk Road: Das reiche Weltkulturerbe trägt maßgeblich dazu bei, dass sich Quanzhou zur „Modehauptstadt" entwickelt

11.05.2026

BEIJING, 11. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Quanzhou, eine historische Stadt in der südostchinesischen Provinz Fujian, treibt ihren Wandel von einem „Produktionszentrum" zu einer „Modehauptstadt" voran, indem sie die integrierte Entwicklung von „Weltkulturerbe + Mode" fördert.

Quanzhou war einer der größten Häfen der Welt entlang der historischen Seidenstraße, insbesondere während der Song-Dynastie (960–1279) und der Yuan-Dynastie (1271–1368) im alten China. „Quanzhou: Handelszentrum der Welt in Song-Yuan-China" wurde im Juli 2021 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Innerhalb dieser Weltkulturerbestadt verweben 22 Kulturerbestätten, darunter der Kaiyuan-Tempel und die Luoyang-Brücke, die lebhaften Erinnerungen an den „größten Hafen des Ostens" in der Zeit der Song- und Yuan-Dynastien. Aufbauend auf diesem Erbe hat sich die Stadt zu einem führenden Ziel der Kultur- und Tourismusbranche entwickelt, mit insgesamt 112 Millionen Touristen 2025.

Quanzhou nutzt seine einzigartigen Vorteile und hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich der Integration seines reichen kulturellen Erbes in die Entwicklung der städtischen Modeindustrie widmet, um den Wandel von einer Industriestadt zu einer Modestadt voranzutreiben.

Quanzhou verfügt über einen Cluster von 13.000 Textil-, Bekleidungs- und Schuhunternehmen, deren Industrieproduktion 2025 700 Milliarden Yuan übersteigen wird. Die Stadt hat zahlreiche führende Marken hervorgebracht, darunter Anta, Xtep, Septwolves, 361° und Peak. Darauf aufbauend hat sich Quanzhou zu einem wichtigen Meilenstein der chinesischen Modeindustrie entwickelt.

Vom größten Hafen im Osten während der Song- und Yuan-Dynastien bis hin zum Aufstieg moderner Industriecluster im Wert von Hunderten von Milliarden Yuan hat Quanzhou seine Modeidentität mit industriellem Selbstbewusstsein geprägt. Durch die Schaffung einer Synergie aus Weltkulturerbe und modernen Trends hat die Stadt einen Weg der hochwertigen Entwicklung eingeschlagen, der Industrien durch Mode stärkt und die Welt durch Handel verbindet.   

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CAR-Institut: 2,5 Milliarden Euro Zusatzkosten durch Trumps EU-Autozölle

04.05.2026

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.

Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.

Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.

Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.