Waymo-Co-Geschäftsführerin Tekedra Mawakana hält Hauptrede auf der CES 2027

22.09.2026

Waymo stellt seine Zukunftsvision für den autonomen Fahrdienst vor

SAN FRANCISCO, 22. September 2026 /PRNewswire/ -- Die Consumer Technology Association (CTA)®, Eigentümerin und Veranstalterin der CES®, gibt bekannt, dass Tekedra Mawakana, Co-Geschäftsführerin von Waymo, auf der CES 2027 eine Hauptrede halten wird. Waymo ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie sich Technologie von einer Neuheit zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Alltags entwickelt. Mit seinen autonomen Fahrzeugen, die jede Woche über eine halbe Million Fahrten absolvieren, verbessert Waymo bereits die Verkehrssicherheit in den Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist, und hilft dabei, konkrete Herausforderungen für ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu bewältigen.

Tekedra Mawakana, Co-CEO, Waymo

„Ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Flughafen oder zum Arzt: Autonome Fahrzeuge bieten Komfort, Barrierefreiheit und Mehrwert", sagte Kinsey Fabrizio, Präsidentin und Geschäftsführerin der CTA. „Waymo verbindet modernste KI und Robotik, um die Zukunft der Mobilität zu gestalten, und ich bin gespannt darauf, was Tekedra als Nächstes vorstellen wird."

Mawakana zählt zu den führenden Stimmen bei der Gestaltung der Zukunft der Mobilität. Mawakana war von 2019 bis 2021 Mitglied des „Board of Industry Leaders" der CTA. Sie wurde in die „TIME100 AI"-Liste sowie in die Liste „50 Over 50" von Forbes aufgenommen und spricht regelmäßig über das Zusammenspiel von Technologie, Führung und Innovation. Über ihre Arbeit und ihr Wirken wurde in The New York Times, Vanity Fair und anderen führenden internationalen Publikationen berichtet.

„Waymo macht vollautonome Mobilität zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags", sagte Mawakana. „Wir bauen einen Fahrdienst aus, der den Menschen eine sicherere und zuverlässigere Möglichkeit bietet, an ihr Ziel zu gelangen. Auf der CES erlebt die Welt, was als Nächstes kommt, und mit Waymo können Sie sich die Zukunft der Mobilität nicht nur vorstellen, sondern sie auch herbeirufen."

Geleitet von seiner Mission, der weltweit vertrauenswürdigste Fahrer zu sein, nimmt sich Waymo einer dringenden globalen Krise an: dem jährlichen Verlust von 1,19 Millionen Menschenleben durch Verkehrsunfälle. Mit der Entwicklung des Waymo Driver, der niemals müde, abgelenkt oder beeinträchtigt ist und rund um die Uhr zur Verfügung steht, setzt Waymo einen höheren Sicherheitsstandard. Während der CES-Hauptrede wird Mawakana ausführlich erläutern, wie das Unternehmen diesen hohen Sicherheitsstandard auch bei der internationalen Expansion, der Weiterentwicklung seiner Flotte und darüber hinaus aufrechterhält.

„Waymo macht Mobilität sicherer, zugänglicher und effizienter", sagte Gary Shapiro, geschäftsführender Vorsitzender der CTA. „Tekedras Führungsstärke steht für Innovationen, die das Leben der Menschen verbessern, Denkanstöße für die Politik liefern und die Möglichkeiten der Technologie erweitern."

Mawakana spricht am Mittwoch, dem 6. Januar 2027, um 13:00 Uhr PST im Palazzo Ballroom im Venetian. Zuvor sprach sie beim CES 2025 Leaders in Technology Dinner.

Besuchen Sie vom 6. bis 9. Januar den Waymo-Stand 3741 in der West Hall des Las Vegas Convention Center. Waymo hat vor Kurzem damit begonnen, in Las Vegas – seinem 15. Markt in den USA – seine ersten öffentlichen Fahrgäste zu befördern, und bietet den CES-Teilnehmern damit die Gelegenheit, vollständig autonome Fahrten zu erleben.

Verpassen Sie nicht die neuesten Entwicklungen im Bereich der autonomen Fahrzeuge. Auf der Hauptrednerbühne wird auch Stellantis vertreten sein. Melden Sie sich jetzt für die CES 2027 an.

Informationen zur CES®:

CES ist die wichtigste Technologiemesse der Welt – der Prüfstand für bahnbrechende Technologien und globale Innovatoren. Hier schließen die größten Marken der Welt Geschäfte ab und treffen neue Partner. Auf der Bühne haben die cleversten Innovatoren das Wort. Die CES, die von der Consumer Technology Association (CTA)® ausgerichtet und produziert wird, umfasst alle Aspekte des Technologiesektors. Die CES 2027 findet vom 6. bis 9. Januar in Las Vegas statt. Weitere Informationen finden Sie auf CES.tech und folgen Sie CES auch auf den Social-Media-Kanälen.

Informationen zur Consumer Technology Association (CTA)®:

Als Nordamerikas größter Technologieverband ist die CTA die Stimme des Technologiesektors. Zu unseren Mitgliedern zählen die weltweit führenden Innovatoren – von Start-ups bis hin zu globalen Marken – die dazu beitragen, mehr als 17 Millionen Arbeitsplätze in den USA zu sichern. Die CTA ist Eigentümerin und Veranstalterin der CES® – des weltweit einflussreichsten Technologie-Events. Weitere Informationen zu uns finden Sie auf CTA.tech. Folgen Sie uns @CTAtech.

Waymo Logo

(PRNewsfoto/Consumer Technology Association)

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.