SHANGHAI, 3. April 2026 /PRNewswire/ -- Die World Artificial Intelligence Conference (WAIC) hat offiziell die weltweite Ausschreibung für den SAIL Award (Super AI Leader) 2026, ihre höchste Auszeichnung, eröffnet. Transphere Consulting wurde zum offiziellen Partner für die Rekrutierung im Ausland ernannt, um internationale Nominierungen zu koordinieren und globale KI-Teams durch den Bewerbungsprozess zu begleiten.
Während sich die KI vom Stadium der experimentellen Forschung hin zur industriellen Integration entwickelt, würdigt der SAIL Award Projekte, die sowohl technologische Exzellenz als auch praktische Skalierbarkeit in Bereichen wie Fertigung, Energie, Gesundheitswesen und städtische Infrastruktur unter Beweis stellen.
Bei der Ausgabe 2026 beträgt das Preisgeld mehr als 280.000 US-Dollar. Neben den finanziellen Prämien profitieren die Gewinner von:
Seit 2018 sind beim SAIL Award über 4.500 Beiträge aus mehr als 20 Ländern und Regionen eingegangen. Zu den bisherigen Gewinnern zählen Siemens, MindRank, Insilico Medicine und Ant Group.
Auf der WAIC 2025 begrüßte die Konferenz mehr als 1.500 Teilnehmer aus über 70 Ländern und Regionen, darunter 12 Turing-Preisträger und Nobelpreisträger, über 80 Akademiker sowie mehr als 200 führende Vertreter der Industrie, und festigte damit ihre Rolle als globale Plattform für Innovationen im Bereich der künstlichen Intelligenz und den Dialog über deren Regulierung.
Bewertungsrahmen
Die Projekte werden anhand von vier Dimensionen bewertet:
Im Gegensatz zu Auszeichnungen, die sich auf die Leistungsfähigkeit von Modellen oder theoretische Fortschritte konzentrieren, legt SAIL den Schwerpunkt auf Einsatzbereitschaft und die Integration in das Ökosystem und dient somit als Maßstab für den Einsatz von KI in komplexen, realen Systemen.
So bewerben Sie sich
Die Bewerbungsphase für KI-Gründer, Forschungseinrichtungen und Unternehmen weltweit ist nun eröffnet. Um eine qualitativ hochwertige Beteiligung zu gewährleisten, wird Transphere Consulting eine Vorauswahl durchführen. Ausgewählte Kandidaten erhalten einen exklusiven Einladungscode für das offizielle SAIL-Portal.
Informationen zur WAIC
Die World Artificial Intelligence Conference (WAIC) ist eine der einflussreichsten Veranstaltungen zum Thema künstliche Intelligenz im globalen Ökosystem aus Technologie, Wissenschaft und Industrie. Das Ziel der WAIC besteht darin, ein weltweites Publikum anzusprechen, das sich für die Weiterentwicklung der KI interessiert, und sich für eine verstärkte multilaterale Zusammenarbeit mit den Akteuren des globalen KI-Ökosystems einzusetzen.
Informationen zu Transphere Consulting
Transphere Consulting ist ein internationales Beratungsunternehmen, das technologieorientierte Unternehmen bei ihrer globalen Expansion und der Integration in Ökosysteme unterstützt, wobei der Schwerpunkt auf künstlicher Intelligenz, Gesundheitstechnologie und nachhaltiger Innovation liegt.
Mit dem Start der NASA-Mission Artemis II von Cape Canaveral ist Thüringen an einem der sichtbarsten Raumfahrtprojekte der Gegenwart beteiligt. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein Sternensensor der Jena-Optronik GmbH, der die exakte Ausrichtung und Navigation des Raumschiffs übernimmt. Er gilt als eine Art „Kompass der Mission“ und soll die Raumkapsel auf ihrem Weg in die Mondumlaufbahn präzise auf Kurs halten.
Artemis II ist die erste bemannte Mondmission seit Apollo 17 im Jahr 1972 und auf rund zehn Tage angelegt. Ziel ist es, Navigation, Kommunikation und Lebenserhaltungssysteme unter realen Einsatzbedingungen zu testen, bevor weitere Schritte des Mondprogramms folgen. Für die Steuerung des Raumschiffs sind die optischen Navigationssysteme entscheidend: Die Sternensensoren kombinieren Optik mit Bildverarbeitung und nutzen die Position von Sternen zur Orientierung im All.
Nach Unternehmensangaben kommt es bei der Mondmission besonders auf Genauigkeit an, da bereits kleinste Fehler aufgrund der großen Distanz zwischen Erde und Mond zu erheblichen Kursabweichungen führen können. Entsprechend hoch sind auch die Anforderungen an die Software, vor allem bei einer bemannten Mission. Im Projektteam der Jena-Optronik werde daher besonderes Augenmerk auf diese Aspekte gelegt, heißt es aus dem Unternehmen, das seit Jahrzehnten Systeme zur Lageregelung von Satelliten und Raumfahrzeugen entwickelt.
Die Beteiligung an Artemis II knüpft an eine lange Raumfahrttradition in Jena an, die bis in die DDR-Zeit zurückreicht. Sternen-, Rendezvous- und Dockingsensoren aus Thüringen waren bereits bei zahlreichen Weltraummissionen im Einsatz. Die Staatskanzlei in Erfurt spricht mit Blick auf die aktuelle Mission von einem neuen Kapitel der bemannten Raumfahrt, in dem Thüringen „mittendrin“ sei. Ministerpräsident Mario Voigt verfolgte den Start der Raumkapsel mit vier Astronauten den Angaben zufolge live bei der Jena-Optronik und bezeichnete den Einsatz der Technik aus dem „Grünen Herzen Deutschlands“ als starkes Signal für die Innovationskraft des Standorts.