UnionPay führt das „Agentic Payment Open Protocol Framework" ein: Aufbau eines offenen, vertrauenswürdigen Ökosystems für intelligente Zahlungen

03.04.2026

SHANGHAI, 3. April 2026 /PRNewswire/ -- Am 2. April wurde in Hongkong, China, eine spezielle Taxibuchung erfolgreich abgewickelt. Nachdem der Tester die Buchungsdaten in den vom Technologieunternehmen Evonet entwickelten KI-Assistenten eingegeben hatte, erhielt er umgehend eine Liste der verfügbaren Taxitypen und Preise von der Fahrdienstvermittlungsplattform Hoppa sowie eine empfohlene Buchungsoption.

Als internationales Kartensystem mit globaler Präsenz hat UnionPay offiziell das „Agentic Payment Open Protocol" (APOP)-Framework veröffentlicht – UnionPays Lösung für agentenbasierte Zahlungen –, das die Plattformfähigkeiten und die Neutralität des Unternehmens nutzt.

Vier entscheidende Funktionen, die den Vertrauensmechanismus und das Interaktionsmodell für agentenbasierte Zahlungen untermauern

Das APOP-Framework zielt darauf ab, einen einheitlichen Vertrauensmechanismus und ein einheitliches Interaktionsparadigma zu etablieren. Durch die Verbindung der Akteure im Ökosystem agentenbasierter Zahlungen mittels vertrauenswürdiger Weiterleitung ermöglicht es jedem kompatiblen Agenten, Händler, Finanzinstitut und jeder Technologieplattform, sich auf Plug-and-Play-Basis zu integrieren und einfach und sicher an den komplexen Prozessen agentenbasierter Zahlungen teilzunehmen. Konkret basiert das Framework auf vier Kernfunktionen.

Erstens unterstützt es das Lebenszyklusmanagement der Agentenidentität, von der Registrierung über Informationsaktualisierungen bis hin zur Abmeldung. Zweitens etabliert das APOP-Framework durch ein durchgängiges Intent-Management, das die Generierung, Registrierung und Verifizierung abdeckt, einen auf der Nutzerabsicht basierenden Vertrauensmechanismus. Drittens bietet es ein optimiertes Nutzeridentitätsmanagement. Das Framework ermöglicht Single Sign-On (SSO) zwischen Teilnehmern wie Agenten, Händlern und Finanzinstituten und ermöglicht so Mechanismen zur gemeinsamen Nutzung von Anmeldedaten unter Wahrung von Datenschutz und Sicherheit. Viertens bietet das APOP-Framework ein umfassendes Angebot an Zahlungsautorisierungsdiensten, einschließlich Aktivierungsauthentifizierung für agentische Zahlungen, Zahlungsabbuchung und Überprüfung der Nutzerzustimmung.

Globale Branchenakteure arbeiten gemeinsam an einem offenen und sicheren Ökosystem für agentische Zahlungen

Das APOP-Framework folgt dem Prinzip der Offenheit und Interoperabilität. Aufbauend auf dem globalen Akzeptanznetzwerk von UnionPay zielt es darauf ab, branchenweite Standards zu entwickeln und ein inklusives Framework zu schaffen, das Interoperabilität zwischen Institutionen, Plattformen und Anwendungsfällen innerhalb und außerhalb des chinesischen Festlands ermöglicht.

Darüber hinaus spielen vier weitere Kernprinzipien bei der Gestaltung des APOP-Frameworks eine herausragende Rolle. Erstens: Compliance und Kontrollierbarkeit. Agentenzahlungen müssen den bestehenden regulatorischen Anforderungen entsprechen, um sicherzustellen, dass das Geschäftsrahmenwerk mit den sich entwickelnden regulatorischen Trends im Einklang steht. Zweitens: Sicherheit als Priorität. Durch die Identitätsprüfung der Agenten und das Intent-Management stellt das Rahmenwerk sicher, dass Agentenzahlungsprozesse nachvollziehbar, rückverfolgbar und vollständig rekonstruierbar sind. Drittens: Gestärktes Vertrauen. Das Rahmenwerk hat die Verantwortlichkeiten, Rechte und Risiken aller Beteiligten klar definiert, um eine solide Grundlage für die Streitbeilegung zu schaffen. Viertens: breite Kompatibilität. Es werden mehrere Zugangslösungen angeboten, damit sich Teilnehmer kosteneffizient und nahtlos in das Ökosystem integrieren können, während gleichzeitig ein hohes Maß an Skalierbarkeit gewährleistet bleibt.

Laut Dong Junfeng, dem Vorsitzenden von China UnionPay, wird das Unternehmen weiterhin an seiner Vision „Vertrauensvolle Verbindungen, gemeinsamer Erfolg" festhalten und eng mit Branchenpartnern zusammenarbeiten, um die transformativen Chancen, die KI mit sich bringt, aktiv zu nutzen. An der Spitze einer gemeinsamen Initiative strebt UnionPay an, einen neuen Entwurf für agentische Zahlungen zu entwerfen, der sicher, kontrollierbar, inklusiv und effizient ist und sich durch globale Konnektivität auszeichnet, um die Zahlungsbranche im Zeitalter der KI auf ein neues Niveau zu heben.

 

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Von Wahlplakaten bis tödlicher Gewalt: Bandbreite politischer Delikte im Südwesten wächst

05.04.2026

In Baden-Württemberg ist die Zahl politisch motivierter Gewaltdelikte im Jahr 2025 deutlich in die Höhe geschnellt. Die Polizei registrierte landesweit 298 entsprechende Taten, wie das Innenministerium nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Das entspricht einem Anstieg von 41,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Entwicklung zieht sich nach Behördenangaben durch nahezu alle Phänomenbereiche – von Straftaten aus dem rechten oder linken Spektrum bis hin zu Taten, die aus religiösen oder ausländischen Ideologien heraus begangen werden.

Auch insgesamt haben politisch motivierte Straftaten im Südwesten zugenommen. Die Zahl der registrierten Fälle stieg 2025 um 4,2 Prozent von 6.526 auf 6.801. Das Spektrum reicht von abgerissenen oder zerstörten Wahlplakaten über Anfeindungen, Ausgrenzungen und Beleidigungen bis hin zu schwerster und tödlicher Gewalt. Unter den erfassten Taten finden sich auch terroristische Anschläge. Das Innenministerium spricht vor diesem Hintergrund von einem immer rauer werdenden gesellschaftlichen Klima.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) wertet den Trend als Belastungsprobe für die demokratische Ordnung. „Das gesellschaftliche Klima wird rauer. Jeder Akt der Gewalt ist ein Angriff auf unsere freiheitliche demokratische Grundordnung“, sagte er der dpa. Gewalt dürfe kein Mittel politischer Auseinandersetzung sein. Man trete in Baden-Württemberg verfassungsfeindlichen Bestrebungen „gleich welcher Couleur“ mit geballten Kräften entgegen; Hass, Hetze und Gewalt würden nicht geduldet, sondern entschieden und konsequent verfolgt.

Als politisch motivierte Kriminalität wertet das Land ein breites Feld von Vorfällen: Dazu zählen etwa Attacken auf Polizisten bei Demonstrationen zum Nahost-Konflikt, illegale Straßenblockaden von Klimaaktivisten oder der Angriff auf ein israelisches Rüstungsunternehmen in Ulm im September 2025. Nach Ministeriumsangaben entfällt der stärkste Anstieg innerhalb der Gewaltdelikte auf Taten, die auf einer religiösen oder ausländischen Ideologie beruhen. Die Sicherheitsbehörden sehen sich damit zunehmend gefordert, auf ein ausdifferenziertes und dynamisches Bedrohungsbild zu reagieren.