SmartSens präsentiert Bildsensoren in Automobilqualität und integrierte Bildgebungs- und Rechenlösungen für eine Reihe von Fahrzeuganwendungen
BARCELONA, Spanien, 13. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Auf der AutoSens Europe 2026, die vom 22. bis 24. September in La Farga de L'Hospitalet in Barcelona stattfand, präsentierte SmartSens, ein technologisch fortschrittlicher Anbieter von CMOS-Bildsensoren und die Nummer 3 der weltweiten GUS-Marktlieferungen im Jahr 2025, sein Portfolio an Bildsensoren in Automobilqualität (AT) sowie Lösungen, die nach vorne gerichtete Kameras, 360-Grad-Surround-View-Systeme, Fahrerüberwachungssysteme (DMS) und Insassenüberwachungssysteme (OMS) unterstützen. Durch architektonische Innovationen, die Bildgebung und Datenverarbeitung eng miteinander verbinden, trägt das Unternehmen zur Weiterentwicklung globaler Technologien für intelligentes Fahren bei.

Auf der Messe führte die Automotive Business Group von SmartSens intensive Produkt- und Geschäftsgespräche mit zahlreichen globalen Partnern. Unterdessen hielt Toby Zou, Co-Geschäftsführer der Automotive Business Group von SmartSens, eine Keynote-Ansprache auf einem technischen Forum, das parallel zur Ausstellung stattfand.
SmartSens präsentierte außerdem integrierte, nach vorne gerichtete Kameramodullösungen, die mit dem M2 SoC der Tochtergesellschaft Flyingchip ausgestattet sind, in einer Live-Demonstration, die bei den Teilnehmern großes Interesse weckte. Die Modullösungen nutzen den 8,3-MP-Automobilsensor SC860AT für die Frontansichtsbildgebung und den SC233AT für DMS, wodurch Fahrzeuge ihre Umgebung genau überwachen und auch bei anspruchsvollen Lichtverhältnissen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit bewahren können. Die Sensorsysteme liefern zudem eine gleichbleibende Bildqualität und zuverlässige Auswertungen über Seiten-, Rück- und Innenraum-OMS-Kameras sowie kamerabasierte Rückspiegelsysteme hinweg.
Die OMS-Lösung kombiniert den SC533AT, einen 5-Megapixel-Bildsensor in Automobilqualität, mit dem M1 SoC von Flyingchip. Die SC533AT liefert außergewöhnliche Ergebnisse mit hoher Empfindlichkeit, geringem Rauschen und hoher Verschlussleistung und bietet die für einen zuverlässigen Betrieb erforderliche Bildschärfe und -genauigkeit. Die Bildsensor-Anwendung unterstützt die Anwesenheitserkennung von Fahrgästen und Kindern, die Erkennung von Haustieren und im Fahrzeug zurückgelassenen Gegenständen sowie die Fotografie und Videokonferenzen im Fahrzeuginnenraum.
Für Anwendungen mit Rundumsicht präsentierte SmartSens eine 360-Grad-Lösung auf Basis der 3MP SC360AT. Unter extremen Lichtverhältnissen wie Gegenlicht und Blendung durch entgegenkommende Scheinwerfer bei Nacht unterdrückt es Überbelichtung und erhält alle Schattendetails, was die Sicherheit und den Komfort beim Einparken und Überholmanövern auf engen Straßen verbessert.
Am zweiten Tag der Messe wurde Toby Zou eingeladen, auf dem parallel zur Ausstellung stattfindenden technischen Forum eine Keynote-Ansprache zum Thema „Intelligentes Fahren ermöglichen zu halten. Fortschritte bei hohem Dynamikumfang und hoher Auflösung in automobilen CIS-Systemen."
Zou wies darauf hin, dass das anhaltende Wachstum von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben weltweit und die Fortschritte der Automobilindustrie in Richtung automatisiertes Fahren der Stufen 3 und 4 die Bildgebungsleistung von CMOS-Bildsensoren in komplexen Szenarien zu einem zentralen Aspekt der Systemwahrnehmung machen. In seiner Keynote ging es um Pixelarchitektur, HDR, Global-Shutter-Technologie und Systemintegration. Er untersuchte, wie eine engere Integration von Bildgebung und Datenverarbeitung die automobile Bildverarbeitung in einer breiten Palette von Anwendungsfällen voranbringen kann. Er präsentierte außerdem das CIS-Portfolio von SmartSens als integrierte Plattform für Fahrzeugwahrnehmungsanwendungen der nächsten Generation.
SmartSens vereint flexible Sensorintegration, fortschrittliche Bildverarbeitung und innovative Automobilsensorik. Das einheitliche Angebot ermöglicht Automobilherstellern und Tier-1-Zulieferern den Zugang zu flexiblen und zuverlässigen Bildgebungslösungen, die für den Einsatz in der Serienproduktion in fortschrittlichen Fahrsystemen konzipiert sind.
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.