Ironstream™, die auf der ServiceNow-KI-Plattform basierende Software von Precisely, erkennt IBM z/OS-Software automatisch, um die Compliance, die Revisionssicherheit und das Software-Asset-Management zu verbessern.
BURLINGTON, Mass., 8. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Precisely, ein weltweit führender Anbieter im Bereich Datenintegrität, gab heute die Einführung der Ironstream™ z/OS Software Discovery for ServiceNow-Software bekannt, die ab sofort im ServiceNow Store erhältlich ist. ServiceNow-Kunden können nun Mainframe-Software automatisch erkennen und gemeinsam mit ihrer übrigen IT-Infrastruktur in der ServiceNow Configuration Management Database (CMDB) abbilden. Dies verschafft Teams einen vollständigen und zuverlässigen Überblick über ihre gesamte hybride IT-Umgebung.
Ironstream™ z/OS Software Discovery-Software läuft direkt auf dem Mainframe und liefert eine vollständige, kontinuierlich aktualisierte Bestandsaufnahme der z/OS-Software, wobei diese Daten automatisch mit der ServiceNow-CMDB synchronisiert werden. Damit erhalten Unternehmen ein revisionssicheres Referenzsystem für Mainframe-Software. Es ersetzt manuelle Prozesse und gibt IT- und Betriebsteams die Sicherheit, ihre gesamte Umgebung über eine einzige zuverlässige Informationsquelle zu steuern.
„Für viele Unternehmen ist der Mainframe nach wie vor vom Rest der IT-Landschaft isoliert," sagte Marianne Roling, SVP, Global Channel & Ecosystems bei Precisely. „Mit Ironstream™ z/OS Software Discovery integrieren wir zuverlässige Mainframe-Softwaredaten in ServiceNow, damit unsere Kunden Risiken reduzieren, die Einhaltung von Vorschriften vereinfachen und ihre gesamte IT-Umgebung mit mehr Sicherheit und Kontrolle verwalten können."
Ironstream™ z/OS Software Discovery for ServiceNow-Software bietet:
„Die Zusammenarbeit mit Precisely hilft unseren gemeinsamen Kunden, das volle Potenzial der ServiceNow-KI-Plattform auszuschöpfen", sagte Molly Fischer, Vice President, ISV Build Partnerships bei ServiceNow. „Gemeinsam kombinieren wir die Mainframe-Datenintegration von Precisely mit den Plattformfunktionen von ServiceNow, um intelligente, vernetzte Erlebnisse zu schaffen, die echten geschäftlichen Mehrwert generieren. So stellen wir sicher, dass wichtige Daten selbst aus den komplexesten Unternehmensumgebungen korrekt, zugänglich und verwertbar sind."
Das ServiceNow-Partnerprogramm zeichnet Partner aus, die mit ihrem Fachwissen und ihre Erfahrung, um Geschäftspotenziale schaffen, neue Märkte zu erschließen und für gemeinsame Kunden nachhaltige Ergebnisse erzielen. Als „Build"-Partner entwickelt und vertreibt Precisely Anwendungen wie Ironstream™ z/OS Software Discovery auf der ServiceNow AI Platform, einschließlich maßgeschneiderter Konfigurationen und nahtloser Integrationen zur Erweiterung der Plattformfunktionen.
Erfahren Sie mehr über die Ironstream™ z/OS Software Discovery-Software und entdecken Sie die Lösung im ServiceNow Store.
Über Precisely
Als ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Datenintegrität stellt Precisely sicher, dass Ihre Daten genau, konsistent und kontextbezogen sind. Unser Portfolio, einschließlich der Precisely Data Integrity Suite, hilft Ihnen, Daten zu integrieren, die Datenqualität zu verbessern, die Datennutzung zu regeln, Standortdaten zu geokodieren und zu analysieren sowie mit ergänzenden Datensätzen anzureichern, um sichere Geschäftsentscheidungen zu treffen. Über 12.000 Unternehmen in mehr als 100 Ländern, darunter 95 der Fortune 100, vertrauen auf Software, Daten und Strategiedienstleistungen von Precisely, um KI-, Automatisierungs- und Analyseinitiativen voranzutreiben. Erfahren Sie mehr unter www.precisely.com/de.
ServiceNow, das ServiceNow-Logo und andere ServiceNow-Zeichen sind Marken und/oder eingetragene Marken von ServiceNow, Inc. in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.
© 2026 Precisely Software Incorporated. Alle Rechte vorbehalten. Precisely, seine verbundenen Unternehmen und/oder Lizenzgeber behalten sich das Eigentumsrecht an den Informationen vor. Die Vervielfältigung, Verwendung zu Wettbewerbszwecken oder die Erstellung abgeleiteter Werke ist ohne schriftliche Genehmigung untersagt. Verfügbarkeit nicht garantiert. „Precisely" und zugehörige Marken sind Marken von Precisely; alle anderen Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/precisely-bietet-echtzeit-transparenz-fur-mainframe-software-auf-der-servicenow-ki-plattform-302820111.html
Im Streit um die Behandlung sogenannter Heavy User im Mobilfunk hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) die Bundesnetzagentur vorläufig in die Schranken gewiesen. Die Bonner Aufsichtsbehörde hatte einem bundesweit tätigen Mobilfunkanbieter untersagt, Kunden mit unbegrenztem oder sehr großem Datenvolumen bei überlasteten Funkzellen mit geringerer Priorität zu bedienen. Diese Form der sogenannten Depriorisierung darf nach der einstweiligen OVG-Entscheidung vorerst weiter angewendet werden. Der Beschluss im Eilverfahren ist nicht anfechtbar.
Nach Auffassung des 13. Senats ist derzeit offen, ob die entsprechende Vertragsklausel des Anbieters mit europäischem Recht vereinbar ist. Im Kern geht es um die Frage, ob eine nachrangige Behandlung von Vielnutzern eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung von Kunden darstellt. Bevor in der Hauptsache entschieden wird, will das OVG Münster den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um eine Vorabentscheidung bitten. Damit wird der Konflikt um Datenpriorisierung und Netzmanagement auf die europäische Ebene verlagert.
Gegenstand des Verfahrens ist insbesondere, ob der Datentransport datenintensiver Anwendungen wie hochauflösendem Videostreaming während einer Netzüberlastung eingeschränkt oder verlangsamt werden darf. Der betroffene Mobilfunkanbieter sieht dies in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, um Kapazitäten in ausgelasteten Funkzellen zu steuern. Die Bundesnetzagentur hatte angeordnet, dass diese Klausel nicht umgesetzt werden darf und damit faktisch einen Riegel vor entsprechende Maßnahmen gegen Heavy User geschoben.
In der Vorinstanz hatte sich die Bundesnetzagentur noch durchgesetzt: Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Position der Behörde bestätigt. Das OVG änderte diese Entscheidung nun (Az. 13 B 1232/25) und gab dem Anbieter im Eilverfahren Recht. Mit der geplanten Vorlage an den EuGH dürfte der Fall Signalwirkung für die Auslegung europäischer Vorgaben zur Gleichbehandlung von Internetverkehr und zu den Spielräumen der Netzbetreiber beim Umgang mit stark belasteten Mobilfunkzellen entfalten.