Nitinotes Announces First EASE™ Clinical Trial Procedures at Fondazione Policlinico Universitario Agostino Gemelli IRCCS in Italy

15.09.2026

EASE™ expands to Italy with first study procedures evaluating EndoZip™ for Automated Gastric Remodeling

CAESAREA, Israel, Sept. 15, 2026 /PRNewswire/ -- Nitinotes Ltd., developer of the EndoZip™ Automated Suturing System for Endoscopic Sleeve Gastroplasty (ESG), today announced the completion of the first EASE™ clinical trial procedures at Fondazione Policlinico Universitario Agostino Gemelli IRCCS in Rome, Italy.

nitinotes surgical

Gemelli has been performing commercial EndoZip™ procedures following the system's CE Mark approval and is now participating as a clinical site in the EASE™ study, which is evaluating EndoZip™ in support of Nitinotes' U.S. regulatory pathway.

The procedures were performed by Prof. Ivo Boskoski, MD, PhD, Associate Professor of Gastroenterology & Digestive Endoscopy at Fondazione Policlinico Universitario Agostino Gemelli IRCCS.

The EASE™ study is evaluating the safety and effectiveness of EndoZip™ for Endoscopic Sleeve Gastroplasty, a minimally invasive procedure for the treatment of obesity. EndoZip™ brings automation to gastric remodeling through a single-operator workflow designed to reduce the technical complexity of conventional manual endoscopic suturing and support a more standardized approach to procedure execution.

"As a research hospital, advancing new treatment approaches and providing patients access to innovative technologies are important parts of our mission," said Prof. Boskoski. "We are pleased to participate in the EASE™ clinical trial and contribute to the continued evolution of endobariatric care."

"The first EASE™ procedures at Gemelli represent important progress in the clinical development of EndoZip™," said Lloyd Diamond, Chief Executive Officer of Nitinotes. "Prof. Boskoski and the team at Gemelli bring extensive expertise in advanced endoscopy, and their participation in EASE™ will contribute to the growing body of clinical evidence supporting Automated Gastric Remodeling and its potential role in the evolving obesity treatment continuum between pharmacotherapy and bariatric surgery."

Nitinotes also recognizes Prof. Cristiano Spada and Dr. Vincenzo Bove for their participation and valuable contributions, as well as the broader clinical team at Fondazione Policlinico Universitario Agostino Gemelli IRCCS for their collaboration and support.

About Nitinotes

Nitinotes is a privately held medical device company pioneering automated endoluminal suturing technologies for the treatment of obesity. The company's flagship system, EndoZip™, is an automated ESG platform designed to support a standardized approach to gastric remodeling. EndoZip™ received CE Mark approval in November 2025 and is commercially available in the European Union and other CE Mark–accepting markets.

For more information, visit https://nitinotesurgical.com.

Media Contact:

Offer Nonhoff

Chief Financial Officer

offer@nitinotesurgical.com

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.