Firmenkooperation führt zur molekularen Innovation
MUNICH, 20. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- AmplexDiagnostics und Scope Biosciences präsentieren eine bahnbrechende Innovation im Bereich der molekularen Diagnostik. In einem bislang einzigartigen Ansatz vereint „eazySNP" die hochspezialisierten molekularen Verfahren LAMP und CRISPR . Durch diese Kombination beider Methoden erlaubt eazySNP den schnellen und hochspezifischen Nachweis genetischer Varianten. Die Synergie dieser Technologien wurde durch die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen AmplexDiagnostics und Scope Biosciences ermöglicht und stellt mit der erfolgreichen Einführung des ersten CE-IVD-Produkts einen bedeutenden Fortschritt in der molekularen SNP-Diagnostik dar.
Erstes Produkt: eazySNP C. auris FKS1 S639 (CE-IVD)
Die erste Anwendung der eazySNP-Technologie ist auf einen der weltweit bedeutendsten multiresistenten Hefepilze ausgerichtet: Candidozyma auris . „ eazySNP C. auris FKS1 S639 " ist das erste CE-IVD-Diagnostikum seiner Art und ermöglicht den gezielten Nachweis klinisch relevanter Mutationen im FKS1-Gen, die mit einer Resistenz gegenüber Echinocandinen assoziiert sind. Da Echinocandine derzeit als Therapie der ersten Wahl gegen C. auris gelten, ist die schnelle Identifizierung resistenzassoziierter Varianten von großer Bedeutung. Die Analyse erfolgt direkt aus einer Hefepilzkolonie auf der eazyMini-Plattform und liefert Ergebnisse innerhalb von nur 45 Minuten. Mit der eazySNPTechnologie steht damit erstmals eine schnelle und zielgerichtete molekulare Lösung für den Nachweis dieses wichtigen Resistenzmarkers zur Verfügung.
Für Scope Biosciences stellt die Markteinführung einen strategischen Schritt von der molekularen Diagnostik im Bereich der Pflanzengesundheit hin zur molekularen Diagnostik im Humanbereich dar.
„Diese Markteinführung stellt einen wichtigen Meilenstein für Scope Biosciences dar: Unsere CRISPR-Technologie hat sich von einer vielseitigen Plattform zu einem regulierten Produkt weiterentwickelt, das einen konkreten diagnostischen Bedarf adressiert", so Bas van der Baan, CEO von Scope Biosciences. „Gemeinsam mit der AmplexDiagnostics ist es uns gelungen, den präzisen Nachweis einzelner Nukleotidvarianten in einen praxistauglichen Test für Routinelabore zu überführen. Dies markiert unseren Eintritt in die Humandiagnostik, während wir unser Portfolio für die Pflanzengesundheit weiterhin ausbauen."
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Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.
Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.
Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.
Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.