NetShort auf der MIPCOM: Verbindung von Schöpfern origineller Kurz-Dramen, ihren Geschichten und einem weltweiten Publikum

20.10.2026

CANNES, Frankreich, 20. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- NetShort, eine weltweit führende Plattform für Kurzserien, präsentiert auf der MIPCOM in Cannes ihren Ansatz für originelles Storytelling, KI-gestützte Produktion und weltweite Distribution. Das Unternehmen strebt danach, internationale Partnerschaften zu vertiefen und ein weltweites Publikum mit fesselnderen Geschichten in Kontakt zu bringen.

Stephen Liu, Chief Financial Officer of NetShort (second from the right), speaks at the MIPCOM panel “Beyond the Gold Rush: What’s Next in Vertical Storytelling?”

Mit einer Präsenz in mehr als 170 Ländern und Inhalten in über 17 Sprachen hat NetShort eine breit gefächerte globale Reichweite aufgebaut und erreicht täglich Millionen von Zuschauern. Während Nordamerika nach wie vor der größte Markt ist, leisten Europa, Japan und Südkorea, Südostasien, der Nahe Osten sowie Lateinamerika einen bedeutenden Beitrag zum Geschäft.

Menschlich geleitetes, datengestütztes Storytelling steht im Mittelpunkt des Ansatzes von NetShort. Durch die Kombination aus hauseigenen Drehbuch- und Produktionsteams, externen kreativen Partnerschaften und umfangreichen Zielgruppendaten hat NetShort einen kontinuierlichen Feedback-Kreislauf zwischen der Erstellung von Inhalten und der Zuschauerbindung aufgebaut. Erkenntnisse zu Erzählrhythmus, Charakteren und emotionalen Höhepunkten helfen dabei, die Entwicklung zu steuern. Sobald Geschichten veröffentlicht sind, zeigen die Reaktionen des Publikums, was Anklang findet, und fließen in zukünftige Produktionen ein – so entsteht ein Schwungrad, das das menschliche kreative Urteilsvermögen stärkt, anstatt es zu ersetzen.

KI erweitert diese Möglichkeiten noch weiter. Die firmeneigene KI-Agenten-Plattform von NetShort unterstützt KI-gestützte Story-Entwicklung und vollständig KI-generierte Produktionen, verbessert die Effizienz und ermöglicht ambitioniertere visuelle Formate. Die für interne Kreativteams entwickelte Plattform soll Storyteller befähigen, nicht ihre kreative Vision ersetzen. NetShort beabsichtigt, diese Funktionen in den kommenden Monaten auch externen Kreativen und Produktionspartnern zur Verfügung zu stellen, um fortschrittliche Produktionswerkzeuge zugänglicher zu machen und ein breiteres Spektrum an originellen Geschichten zu unterstützen.

Über die Produktion hinaus verbindet NetShort Geschichten über ein etabliertes globales Vertriebsnetz mit dem Publikum. Durch die Kombination von regionalen Zuschauererkenntnissen, lokalisierten Vertriebsstrategien und flexiblen Monetarisierungsmodellen – darunter In-App-Käufe und Werbung – bietet das Unternehmen seinen Partnern einen Weg vom kreativen Konzept bis zur internationalen Veröffentlichung. Anstatt eine einheitliche globale Formel anzuwenden, passt NetShort die Vermarktung und Monetarisierung von Geschichten an die lokalen Vorlieben des Publikums an. NetShort sucht nach Kooperationspartnern, um originelle Kurzdramen zu entwickeln und zu produzieren, spannende IPs zu adaptieren und lokal verwurzelte Geschichten einem Publikum über Grenzen hinweg zugänglich zu machen.

„Großartige Geschichten können von überall her kommen, und wir glauben, dass sie es verdienen, ein Publikum überall zu erreichen", sagte Stephen Liu, Finanzvorstand von NetShort. „Bei unserer Philosophie ‚To envision and to engage' geht es darum, kreative Talente zu befähigen, ihre besten Ideen zum Leben zu erwecken, und diese Geschichten mit einem globalen Publikum zu verbinden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Partnern, die diesen Ehrgeiz teilen."

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.