Die erste europäische Ausgabe findet vom 7. bis 8. Oktober 2026 im Rosewood Amsterdam statt. Die Frühbucher-Anmeldung ist ab sofort möglich.
AMSTERDAM, 7. Juli 2026 /PRNewswire/ -- LITFINCON, die von Siltstone Capital organisierte globale Konferenzreihe zum Thema Prozessfinanzierung, wird vom 7. bis 8. Oktober 2026 ihre erste europäische Ausgabe im Rosewood Amsterdam veranstalten. Die Anmeldung ist ab sofort unter litfinconeurope.com möglich.
Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt. Europa hat sich zu einem der dynamischsten Märkte für Prozessfinanzierung weltweit entwickelt, was vor allem auf die Zunahme grenzüberschreitender Sammelklagen, internationale Schiedsverfahren, Streitigkeiten im Bereich des geistigen Eigentums, das niederländische WAMCA-System, die zunehmende Bedeutung des Einheitlichen Patentgerichts sowie ein sich wandelndes regulatorisches Umfeld zurückzuführen ist. Da diese Entwicklungen die Finanzierung und Verwaltung von Rechtsansprüchen grundlegend verändern, bringt LITFINCON Europe Investoren, Geldgeber, Anwaltskanzleien, Unternehmensjuristen und Branchenführer zusammen, die das nächste Kapitel dieser Anlageklasse vorantreiben.
Die Konferenz in Amsterdam folgt auf die und die „LITFINCON Asia", die im Juni 2026 im Marina Bay Sands in Singapur stattfanden, und knüpft an das fünfjährige Wachstum der Konferenzreihe an. Mit mehr als 1.000 Teilnehmern bei den bisherigen Veranstaltungen in Houston, Beverly Hills und Singapur hat sich die LITFINCON als eines der weltweit führenden Foren für hochrangige Entscheidungsträger im Bereich der Prozessfinanzierung etabliert.
„In Europa werden derzeit einige der wichtigsten Fragen im Bereich der Prozessfinanzierung geklärt, und denjenigen, die sich damit befassen, stand bisher kein eigener Raum zur Verfügung", sagte Jim Batson, Chief Investment Officer für den Bereich Legal Finance bei Siltstone Capital. „Genau dafür ist die LITFINCON Europe da. Wenn man die Veranstaltung nach Amsterdam verlegt, sind die Geldgeber von, die Anwaltskanzleien und das Kapital zur gleichen Zeit am selben Ort versammelt – und genau dann finden die wirklich wichtigen Gespräche statt."
Unter dem Motto „Der Anspruch ist der Wert": Unter dem Motto „IP, Schiedsgerichtsbarkeit, Sammelklagen und die Investoren, die sich damit auskennen" bietet die Konferenz an zwei Tagen elf Podiumsdiskussionen, in denen die rechtlichen, wirtschaftlichen und investitionsbezogenen Trends beleuchtet werden, die die Zukunft der Prozessfinanzierung prägen. In den Vorträgen werden folgende Themen behandelt: regulatorische Rahmenbedingungen im Vereinigten Königreich, in der der EU und in den USA; europäische Transaktionsstrukturen; kollektive Rechtsdurchsetzung und Sammelklagen; internationale Schiedsgerichtsbarkeit und grenzüberschreitende Vollstreckung; Portfolio- und Kanzleifinanzierung; Versicherung und Risikotransfer; Finanzierung von Rechtsstreitigkeiten im Bereich geistiges Eigentum und Patente; Investitionen in europäische und globale Prozessfinanzierungsfonds; sowie KI und Technologie in der Prozessfinanzierung. Die vollständige Tagesordnung ist online verfügbar unter litfinconeurope.com/agenda.
„Legal Finance wird zunehmend als institutionelle Anlageklasse anerkannt und stößt auf wachsendes Interesse bei Banken, Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften, Family Offices und Verwaltern alternativer Anlagen, die nach differenzierten, unkorrelierten Renditen suchen. Europa hat sich zu einem der attraktivsten Märkte für den Einsatz institutionellen Kapitals entwickelt, angetrieben durch rechtliche Innovationen, wachsende Geschäftsmöglichkeiten und eine steigende Nachfrage seitens der Anleger", sagte Robert Le, Mitbegründer von Siltstone Capital.
Die Anmeldung ist unter litfinconeurope.com möglich. Da der Raum bewusst so bemessen ist, dass echte Gespräche möglich sind, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.
Für Organisationen, die hochrangige Entscheidungsträger aus dem gesamten Ökosystem der Prozessfinanzierung weltweit ansprechen möchten, steht noch eine begrenzte Anzahl von Sponsoring-Möglichkeiten zur Verfügung. Interessierte Partner können sich unter info@siltstone.com an uns wenden.
In Zukunft wird die Reihe mit der LITFINCON Houston am 24. und 25. Februar 2027 im The Post Oak Hotel in Houston, Texas, fortgesetzt.
Über LITFINCON
LITFINCON ist die weltweit führende Konferenzreihe zum Thema Prozessfinanzierung, die sich ausschließlich mit diesem Thema befasst. Die Veranstaltungsreihe, die 2022 von Siltstone Capital in Houston ins Leben gerufen wurde, hat sich auf Singapur und nun auch auf Amsterdam ausgeweitet. Sie bringt hochrangige Entscheidungsträger aus den Bereichen Prozess -Finanzierer, institutionelle Investoren, Anwaltskanzleien, Versicherer, Unternehmensjuristen und Rechtsdienstleister zusammen, um offene und hochkarätige Diskussionen über die Trends, Transaktionen und Innovationen zu führen, die diese Anlageklasse prägen. Die LITFINCON, die für ihre hochrangigen Teilnehmer, ihr fundiertes Programm und ihr gezielt gestaltetes Networking-Umfeld bekannt ist, hat sich zum führenden Forum der Branche entwickelt, um Beziehungen aufzubauen, Erkenntnisse auszutauschen und den globalen Markt für Rechtsfinanzierung voranzubringen.
Über Siltstone Capital
Siltstone Capital ist eine in Houston ansässige Multi-Strategie-Gesellschaft für alternative Anlagen, deren Schwerpunkt auf der Erzielung differenzierter Renditen in den Bereichen Rechtsfinanzierung, Energie- und Strominfrastruktur, Mineralrechte und anderen alternativen Anlageklassen liegt. Über seine spezielle Plattform für Rechtsfinanzierung entwickelt und bietet Siltstone Kapitalösungen für Kläger, Anwaltskanzleien und Unternehmen, die in Handelsrechtsstreitigkeiten, internationale Schiedsverfahren, Rechtsstreitigkeiten im Bereich des geistigen Eigentums sowie Massenklagen verwickelt sind.
Medienkontakt
Jacob Varghese,
Geschäftsführer, Siltstone Capital
jacob.varghese@siltstone.com
litfinconeurope.com
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Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.