- Highlights a distinctive product portfolio and global business achievements to strengthen its presence in the duty-free market
SEOUL, South Korea, Sept. 29, 2026 /PRNewswire/ -- KT&G (CEO Bang Kyung-man) took part in TFWA World 2026, the world's largest duty-free exhibition, held in Cannes, France from September 27 to October 1 (local time).
Hosted by the Tax Free World Association, TFWA World is the world's largest exhibition for the duty-free and travel retail industry. KT&G has participated in the event for five consecutive years, beginning in 2022, to reinforce its position as a leading global tobacco company and strengthen its presence in the duty-free market.
At this year's exhibition, KT&G showcased products from its flagship brands, including ESSE, RAISON, and BOHEM. The company particularly highlighted ESSE, the world's top-selling ultra-slim cigarette brand, whose global sales surpassed KRW 1 trillion (approximately USD 700 million) in 2025. The booth featured digital displays that gave visitors an overview of KT&G's global business footprint and achievements.
KT&G entered the duty-free market in 1995 with the launch of 88 Light in China. Today, its products are available at 179 duty-free stores across approximately 110 airports worldwide, including those in South Korea. Building on its participation in this year's exhibition, KT&G plans to expand its duty-free business into various regions, including Europe and Latin America.
A KT&G spokesperson said, "Participating in TFWA World provided us with a valuable opportunity to explore new business prospects with international partners and raise awareness of our brands. KT&G will continue to expand its global network and strengthen the competitiveness of its brands in overseas markets."
Meanwhile, the company is expanding its global presence and broadening its overseas business by participating in duty-free and industry trade shows held in markets such as Singapore and Germany this year. In August, KT&G also introduced five ESSE products at duty-free stores at Istanbul Airport in Türkiye, which serves approximately 84 million passengers annually, further expanding its reach among international consumers and accelerating its efforts to expand its presence in the global duty-free market.

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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.