PARIS, 21. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- HR Path, ein weltweit führender Anbieter von HR-Beratung und HRIS-Lösungen, gibt heute die strategische Übernahme von Payroll Experts Australia bekannt. Das in Brisbane ansässige Unternehmen ist auf die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben bei der Entgeltabrechnung, die Behebung von Abrechnungsfehlern sowie die Beratung zu Workforce-Management- und HR-Systemen spezialisiert.
Payroll Experts Australia wurde 2009 gegründet und hat seither mehr als 530 Projekte für über 260 Organisationen in Australien und Neuseeland umgesetzt. Als softwareanbieterunabhängiges Unternehmen unterstützt es Arbeitgeber über den gesamten Lebenszyklus von Entgeltabrechnung, Workforce Management und HR-Systemen hinweg. Die Expertise reicht von Payroll-Compliance und Audits über Fehlerbehebung, die Auslegung von Tarifwerken und Vereinbarungen sowie die Entgeltabrechnung und Beratung bis hin zur durchgängigen Systemimplementierung.
Die Übernahme stärkt die Fähigkeit von HR Path, in Australien und Neuseeland ganzheitliche Dienstleistungen für die HR-Transformation anzubieten. Das spezialisierte Know-how von Payroll Experts Australia ergänzt die bestehende Expertise von HR Path in den Bereichen HRIS-Technologie und SAP SuccessFactors. Gemeinsam können beide Unternehmen ihre Kunden mit einem breiteren Spektrum lokal verankerter Dienstleistungen unterstützen – von strategischer Beratung und Systemimplementierung bis hin zu Payroll-Compliance und operativer Unterstützung.
Im Rahmen der Übernahme wird Payroll Experts Australia weiterhin wie gewohnt unter der Marke „Payroll Experts Australia, an HR Path Company" operieren. Das Führungsteam und die Mitarbeitenden bleiben in ihren aktuellen Rollen, um einen reibungslosen Übergang und eine kontinuierliche Betreuung der Kunden zu gewährleisten.
Die Transaktion setzt den Expansionskurs von HR Path in der Region fort. Seit der Übernahme von DDG im Jahr 2019 ist HR Path in Australien tätig. 2024 eröffnete das Unternehmen eine Niederlassung in Australien; 2025 folgte die Übernahme von RKM Consulting. Damit baute HR Path seine Kompetenzen in den Bereichen HRIS-Technologie und SAP SuccessFactors in Australien und Neuseeland weiter aus.
„Die Übernahme von Payroll Experts Australia, einem Unternehmen, das für seine Expertise im Bereich Payroll-Compliance bekannt ist, ist ein strategischer Meilenstein und unterstützt unser Ziel, weltweit Maßstäbe in der HR-Transformation zu setzen", erklärt François Boulet, Mitgründer und Partner von HR Path. „Die umfassende Kenntnis des australischen Marktes und die engen Kundenbeziehungen des Unternehmens ergänzen unsere globalen Kompetenzen und ermöglichen es uns, unseren Kunden einen noch größeren Mehrwert zu bieten. Diese Partnerschaft steht für Synergien, Innovation und ein gemeinsames Bekenntnis zu höchsten Qualitätsstandards."
„Wir freuen uns sehr über dieses neue Kapitel", sagt Steve Keenaghan, Chief Executive Officer von Payroll Experts Australia. „Dieser Schritt eröffnet unserem Team und unseren Kunden spannende neue Möglichkeiten und sichert zugleich unser weiteres Wachstum und unseren Erfolg. Wir werden auch künftig unserem Anspruch treu bleiben, erstklassige und unabhängige Payroll-Expertise zu bieten, und gleichzeitig die neuen Möglichkeiten innerhalb von HR Path nutzen."
Kontakt:
Fabienne LATOUR Fabienne.latour@hr-path.com
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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.