Health Innovation South West und Helfie AI geben Partnerschaft zur Bewertung digitaler Ansätze bei der Bluthochdruck-Früherkennung bekannt

19.10.2026

Erkenntnisse aus der Praxis werden die Evidenzbasis für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erweitern

MELBOURNE, Australien, 19. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Helfie AI und das britische Unternehmen Health Innovation South West haben eine Partnerschaft angekündigt, um zu untersuchen, wie digitale Ansätze bei der Bluthochdruck-Früherkennung dazu beitragen können, Personen mit einem Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen früher zu identifizieren. Im Rahmen der Zusammenarbeit soll das Potenzial von Smartphone-basierter Screening-Technologie getestet und bewertet werden, um Menschen für Präventionsmaßnahmen zu gewinnen – insbesondere diejenigen, die möglicherweise Schwierigkeiten beim Zugang zu herkömmlichen Gesundheitsdiensten haben.

Helfie AI

Bluthochdruck ist nach wie vor einer der wichtigsten veränderbare Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, doch bei vielen Menschen bleibt die Diagnose unerkannt, bis sie ernsthafte Gesundheitsprobleme entwickeln. Durch die Kombination der Technologie von Helfie mit der Expertise von Health Innovation South West in den Bereichen Umsetzung und Bewertung wird die Partnerschaft untersuchen, wie smartphone-gestützte Vorsorgeuntersuchungen in Versorgungspfade integriert und unter realen Bedingungen bewertet werden können, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Verbesserung des Zugangs für unterversorgte und schwer erreichbare Bevölkerungsgruppen liegt. Die im Rahmen des Programms gewonnenen Erkenntnisse werden zur Evidenzbasis für innovative Ansätze in den Bereichen Prävention und Bevölkerungsgesundheit beitragen.

Rania Awad, Chief Strategy Officer bei Helfie AI, sagte: „Prävention funktioniert nur, wenn sie die Menschen dort erreicht, wo sie sind. Unsere Mission ist die Früherkennung, proaktive Prävention und das optimierte Wohlbefinden aller über acht Milliarden Menschen – und dazu gehören auch diejenigen, die nicht ohne Weiteres eine Klinik aufsuchen können."

Christelle Kelley, Leiterin für Bevölkerungsgesundheit bei Helfie AI, sagte: „Bei der Bevölkerungsgesundheit geht es darum, die Bedürfnisse von Gemeinschaften zu verstehen und Präventionsmaßnahmen auf die Menschen und Orte abzustimmen, denen wir dienen. Digitale Innovationen bieten die Möglichkeit, über traditionelle Einrichtungen des Gesundheitswesens hinauszugehen und ortsbezogene Versorgung zu unterstützen. Ich freue mich darauf, nicht nur zu erforschen, wie wir mehr Menschen mit einem Risiko für Bluthochdruck identifizieren und unterstützen können, sondern auch, wie wir diese Chance in sinnvolle, gerechte Verbesserungen der Herz-Kreislauf-Gesundheit umsetzen können."

INFORMATIONEN ZU HELFIE

Helfie ist eine globale Gesundheitsplattform für Früherkennung, proaktive Prävention und optimiertes Wohlbefinden für alle Menschen. Wissenschaftlich fundiert und KI-gestützt bietet sie über das Smartphone mehr als 30 einfache, sofortige und erschwingliche Gesundheitschecks an und arbeitet mit Regierungen und Unternehmen zusammen, um präventive Gesundheitsversorgung für alle zugänglich zu machen.

Weitere Einzelheiten: www.helfie.ai

Helfie AI hat dieses Projekt teilweise finanziert, einschließlich der Arbeiten zur Bewertung der Auswirkungen der Einbindung der Plattform in Präventionspfade für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dieser Partnerschaft sind nicht als Befürwortung, Empfehlung oder Beschaffungsrichtlinie von Health Innovation South West in Bezug auf ein bestimmtes Produkt, eine bestimmte Technologie oder einen bestimmten Hersteller zu verstehen.

 

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.