ALGHERO, Italy, Oct. 8, 2026 /PRNewswire/ -- A leading global tire company Hankook Tire & Technology (Hankook), the exclusive tire supplier to the FIA World Rally Championship (WRC), supported the season finale, Rally Italia Sardegna, which concluded on October 4 around Alghero, Sardinia, Italy.
![[Photo] 2026 WRC Rally Italia Sardegna_Toyota GAZOO Racing World Rally Team [Photo] 2026 WRC Rally Italia Sardegna_Toyota GAZOO Racing World Rally Team](https://mmx.prnewswire.com/media/MS2004818/20261007194325EDT_image_1.jpg?id=OA2994042)
Rally Italia Sardegna comprised 17 Special Stages (SS) covering a total competitive distance of 307.02 kilometers. Held in October for only the fourth time in its history, unpredictable weather emerged as a key variable throughout the event. Narrow, winding roads bordered by dense vegetation, combined with blind crests that restricted visibility, left little room for error and contributed to closely fought competition.
The route also featured Micky's Jump, one of the most iconic sections in WRC history, along with deep ruts formed by repeated runs and exposed sharp rocks. These challenging surface conditions placed significant demands on both cars and tires throughout the event.
Hankook supplied its all-terrain rally tire, the Dynapro R213, to meet the demands of the challenging gravel stages. The tire is developed specifically for gravel competition, with compound options selected according to surface and weather conditions at each round.
Following a closely fought contest, Toyota GAZOO Racing World Rally Team's Oliver Solberg claimed victory, securing his second consecutive win after Rally Chile Biobío and his third of the season. Teammates Sébastien Ogier and Sami Pajari finished second and third, respectively.
With Toyota having already secured the Manufacturers' Championship title at Rally Chile Biobío, Elfyn Evans of the same team went on to claim the 2026 WRC Drivers' Championship at the season finale. Evans finished fifth at Rally Italia Sardegna and ended the season with 243 points, five ahead of Oliver Solberg, to earn his first career WRC Drivers' Championship title.
From the season-opening Rallye Monte-Carlo to the finale at Rally Italia Sardegna, Hankook served as the exclusive rally tire supplier across all WRC classes throughout the 2026 season. Across diverse conditions ranging from snow and ice to tarmac and rugged gravel, Hankook supported top-level competition with tires developed for the specific demands of each surface.
Moving forward, Hankook plans to leverage driving data accumulated across this season's extreme rally environments in its research and development (R&D) to further enhance high-performance tire technology. The company will continue validating its products across global motorsport stages while strengthening its competitiveness as a global top-tier brand.

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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.