Red Bull-Athletin Molly Carlson (Kanada) absolvierte nach monatelangem Training mit dem Eiskletterer Will Gadd (Kanada) einen Rückwärtssprung aus etwa 15 Metern Höhe vor Twillingate, Neufundland.
TWILLINGATE, NL, 23. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Red Bull-Athletin und Klippenspringerin Molly Carlson (Kanada) war am 11. Juni 2026 die erste Frau, die von einem freistehenden Eisberg sprang. Molly Carlson absolvierte im Rahmen des Red Bull Iceberg Dive Projekts einen Rückwärtstauchgang aus etwa 15 Metern Tiefe vor der Küste von Twillingate, Neufundland, Kanada. Der Sprung war Carlsons bis dato höchster Rückwärtssprung.
Tausende von Eisbergen treiben jedes Jahr von Norden her an die Küste Neufundlands. Das Red Bull Iceberg Dive Support-Team, zu dem Ocean Quest Adventures und Crosby Marine Film Services gehörten, brachte jahrzehntelange Erfahrung im Eisklettern, in der maritimen Sicherheit und im Klippentauchen mit. Das Unterstützungsteam betonte, dass Eisberge jederzeit rollen, kalben oder sich bewegen können und dass Besucher einen sicheren Abstand einhalten sollten.
Carlson bereitete sich mehrere Monate lang mit Will Gadd (Kanada) vor, einem Red Bull-Athleten und Eiskletterer mit mehr als 30 Jahren Erfahrung und Titeln im Weltcup und bei den Winter X Games. Gadd legte bei Carlson in Canmore, Alberta, den Grundstein für seine Eiskletterfähigkeiten. Im Anschluss folgten Neoprenanzugtests und Kaltwassertraining in Montréal, Quebec, Carlsons Heimatbasis. Gadd fungierte während der gesamten Vorbereitung und des Anschlags als Carlsons Führer und Mentor.
In Twillingate musste das Team unberechenbare Meereswellen, Eisbergbewegungen und wechselnde Wetterbedingungen bewältigen. Carlson und Gadd kletterten mithilfe eines von Gadd installierten provisorischen Seilsystems bis zum Gipfel des Eisbergs. Anschließend vollführte Carlson den Rückwärtssprung vom Eisberg ins Wasser.
„Der Red Bull Iceberg Dive war schon lange ein Traum von mir, und es ist mit Abstand das verrückteste und eines der beängstigendsten Dinge, die ich je gemacht habe. Bei Tapferkeit geht es jedoch nicht darum, die Angst loszuwerden, sondern darum, sich nicht von ihr bestimmen zu lassen, wozu man fähig ist", sagte Carlson.
Red Bull-Athletin Molly Carlson belegte den zweiten Platz bei der Red Bull Cliff Diving World Series 2026. Die Red Bull Iceberg
Dive-Dokumentation ist auf YouTube verfügbar: https://www.youtube.com/watch?v=vPUn6QzJzO4&t=2s
Mehr für Medien > https://www.redbullcontentpool.com/international/CP-S-21531
Medienkontakt: service@redbullcontentpool.com
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/die-kanadierin-molly-carlson-ist-die-erste-frau-die-von-einem-freistehenden-eisberg-in-neufundland-gesprungen-ist-302918152.html
Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.