Die Hon Hai Technology Group (Foxconn) ernennt Michael Chiang zum rotierenden Geschäftsführer und stärkt damit die Führungsstruktur

02.04.2026

Stabiler und nachhaltiger Betrieb als Kernstück innovativer C-Suite-Schulungen im Zeitalter der KI

TAIPEH, 2. April 2026 /PRNewswire/ -- Im Rahmen der Weiterentwicklung ihrer Corporate-Governance-Maßnahmen hat die Hon Hai Technology Group („Foxconn") (TWSE: 2317) Michael Chiang zum rotierenden Geschäftsführer ernannt. Er übernimmt damit eine Schlüsselrolle, die den Führungskräftepool für die nächste Generation stärkt und die globale Wettbewerbsfähigkeit des weltweit größten Elektronikherstellers und führenden Anbieters von Technologielösungen steigert.

(R-L) Foxconn incoming rotating CEO Michael Chiang, Chairman Young Liu, outgoing rotating CEO Kathy Yang

Dieser Wechsel unterstreicht die Reife der Führungskräfteentwicklung und der institutionellen Innovationen bei Foxconn und trägt gleichzeitig dazu bei, einen stabilen weltweiten Betrieb und nachhaltiges Wachstum inmitten der Herausforderungen des KI-Zeitalters zu gewährleisten. Chiang, der auch weiterhin die Geschäfte des Konzerns im Bereich der intelligenten Unterhaltungselektronik leiten wird, übernimmt ab dem 1. April für ein Jahr die Nachfolge von Kathy Yang.

Foxconn-Vorstandsvorsitzender Young Liu erklärte: „Der Kern der Ausbildung für leitende Geschäftsführer liegt in der direkten Einbindung und der praktischen Problemlösung in den Bereichen Management und Betrieb. Durch eine auf kontinuierliche Fehlerbehebung ausgerichtete Denkweise und die Entwicklung von Methoden stärken wir die operativen Grundlagen des Konzerns und ermöglichen es gleichzeitig, die Talentförderung und den Aufbau von Systemen parallel voranzutreiben."

Bei einer Übergabezeremonie in dieser Woche erklärte Chiang: „Wir werden die Unternehmensführung weiter optimieren und fachlich versierte Teams aufbauen. Im kommenden Jahr möchte ich mich darauf konzentrieren, ein umfassendes und systematisches Know-how-Fundament zu schaffen, das sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Geschäftsbereiche orientiert. Durch Ressourcenoptimierung und präzises Risikomanagement wollen wir unsere weltweite Führungsposition in Sachen Wettbewerbsfähigkeit behaupten."

Die scheidende rotierende Geschäftsführerin Yang erklärte: „Da wir darauf geschult sind, das Unternehmen aus der Perspektive eines Unternehmers zu betrachten, bleibt die durch die Rotation gewonnene unschätzbare Erfahrung nicht nur persönlich, sondern wird in reproduzierbare Methoden umgesetzt und bildet letztlich ein Management-Konzept, das eine langfristige, stabile Entwicklung unterstützt."

Während ihrer Amtszeit konzentrierte sich Frau Yang auf die Optimierung der Arbeitsabläufe und die Weiterentwicklung der Unternehmensführung, wobei sie die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit sowie die effektive Umsetzung wichtiger Initiativen vorantrieb. Yang wurde in die Liste der „100 Most Powerful Women Asia 2025" des Magazins Fortune sowie 2026 in die Liste der „Top 10: Women in Manufacturing" von Manufacturing Digital aufgenommen.

Chiang kam 1999 zu Foxconn. Anfang der 2000er Jahre wurde er nach Kalifornien entsandt, um das PC-Geschäft der Gruppe zu leiten, und hat seitdem zunehmend mehr Verantwortung im Bereich der IKT-Aktivitäten sowie bei wichtigen Kundenbeziehungen übernommen. Chiang hat einen Master-Abschluss der Claremont Graduate University in den USA mit den Schwerpunkten Personalentwicklung und strategisches Organisationsmanagement.

Informationen zu Foxconn finden Sie hier.

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AMS-Osram: Integration schreitet voran, Aktie bleibt unter Druck

05.04.2026

Mehr als fünf Jahre nach der Fusion von AMS und Osram meldet der österreichisch-deutsche Halbleiter- und Lichtkonzern erste spürbare Erfolge aus der Integration. „Die Technologien von AMS und Osram fangen jetzt an, richtig zusammenzuwachsen“, sagte Vorstandschef Aldo Kamper vor Journalisten in München. Sichtbar werde das etwa bei hochauflösenden Fahrzeugscheinwerfern, die nachts für mehr Sicherheit sorgen sollen und sich nach Unternehmensangaben dynamisch entwickeln. Für diese Produktgruppe stellt Kamper für 2028 erstmals einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro in Aussicht.

Neben der automobilen Beleuchtung setzt AMS-Osram auf neue Anwendungen, um wieder in den Wachstumsmodus zu kommen. Zu den Zukunftsfeldern zählen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen, die Informationen aus dem Internet direkt ins Sichtfeld der Nutzer projizieren. Auch hier sieht Kamper gegen Ende des Jahrzehnts ein Umsatzpotenzial im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die neuen Geschäftsfelder sollen das Wachstum tragen, während das bestehende Lichtgeschäft weiter die Basis bildet.

Kamper hatte AMS-Osram vor rund drei Jahren in einer kritischen Phase übernommen. Die österreichische AMS hatte sich mit der mehr als vier Milliarden Euro schweren Übernahme des Münchner Traditionskonzerns Osram Licht verhoben. Zusätzlichen Druck brachte die Entscheidung des langjährigen Großkunden Apple, nicht auf MicroLEDs von AMS zu setzen – obwohl AMS-Osram dafür bereits eine eigene Fabrik im malaysischen Kulim errichtet hatte. Die Anlage steht seither zum Verkauf. An der Schweizer Börse wird der gesamte Konzern aktuell mit rund 870 Millionen Schweizer Franken bewertet.

Um das Unternehmen zu stabilisieren, trennte sich Kamper von Randbereichen und baute Stellen ab. Zuletzt verkaufte AMS-Osram das Geschäft mit nicht-optischen Sensoren für 570 Millionen Euro an den Rivalen Infineon. Die Strategie des Managements zielt darauf ab, das Kerngeschäft mit LED- und klassischen Halogenscheinwerfern für Autos stabil zu halten, während neue Anwendungen für zusätzlichen Schub sorgen sollen. Nach Unternehmensangaben hat AMS-Osram bei LED-Licht im vergangenen Jahr den bisherigen Marktführer Nichia aus Japan überholt und beliefert im Automobilbereich inzwischen praktisch alle großen Hersteller weltweit. Dennoch notiert die Aktie in einem schwachen Marktumfeld zuletzt im Minus.