Die Gastronomie wird am 20. Mai 2026 in die Akademie der Schönen Künste aufgenommen, da der Gründer des Restaurants Guy Savoy Mitglied wird

21.05.2026

PARIS, 21. Mai 2026 /PRNewswire/ --

1816: Gründung der Académie des beaux-arts, eine der fünf Akademien des Institut de France

2026: Guy Savoy wird unter der Kuppel des Palais de l'Institut de France zum Mitglied ernannt.

Mehr als zwei Jahrhunderte nach ihrer Gründung nahm die Académie des Beaux-Arts den Küchenchef Guy Savoy als Mitglied auf und erkannte damit die Gastronomie offiziell als Kunstform an.

Der weltbekannte Küchenchef Guy Savoy leitet das gleichnamige Restaurant unter Monnaie de Paris und wurde von La Liste zum „Besten Restaurant der Welt" erklärt. Seine Wahl wurde von Staatssekretär Laurent Petitgirard gefeiert: „Mit der Wahl von Guy Savoy hat die Académie nicht nur einen der bedeutendsten Vertreter der französischen Gastronomie ausgezeichnet, sondern auch einen Humanisten und Liebhaber der zeitgenössischen Kunst, der zum internationalen Ansehen unseres Landes beiträgt, wie sein Engagement für die Aufnahme des 'repas gastronomique des Français' in das Immaterielle Kulturerbe der Menschheit durch die UNESCO zeigt".

Am Mittwoch, dem 20. Mai, bedankte sich Guy Savoy bei den versammelten Mitgliedern: „Ich danke Ihnen, dass Sie Ihr Urteilsvermögen in den Dienst der französischen Gastronomie gestellt haben und der Meinung waren, dass sie das Recht hat, in Ihre Akademie aufgenommen zu werden. 

Hier bin ich also, ein Handwerker und vielleicht sogar ein Künstler kraft meiner Wahl, und bringe all die Handwerker mit, die sich für die Gastronomie, die französische Landschaft, die Kunst der Tafel, die Sommellerie, die Höflichkeit, die Kunst der Unterhaltung - kurz gesagt, die französische Lebenskunst - einsetzen."

Durch die Aufnahme in die „section des membres libres" der Académie des beaux-arts gesellt sich die Gastronomie zu den Disziplinen Malerei, Bildhauerei, Architektur, Gravur und Zeichnung, musikalische Komposition, Regie, Fotografie und Choreografie.

In dieser Sektion wurde Guy Savoy in den Vorsitz V gewählt, den zuvor Michel David-Weill innehatte, eine führende Persönlichkeit im Investmentbanking, aber auch ein weltbekannter Sammler, Mäzen der größten Museen der Welt und ein Philanthrop von legendärer Großzügigkeit.

Guy Savoy, der den traditionellen „Habit Vert" trug, wurde von Akademiemitglied Marc Ladreit de Lacharrière mit dem Akademikerdegen ausgezeichnet.

Sehen Sie sich das Video an: YouTube-Videolink

Auszüge aus den Reden von Guy Savoy und Laurent Petitgirard auf Englisch

Fotos der Académie

Video - https://www.youtube.com/watch?v=Q8OqeaI8l74

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2985348/Guy_Savoy.jpg

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2979483/Restaurant_Guy_Savoy_logo.jpg

Kontakt:  

carine.polito@guysavoy.com 

claudine.fabre-luce@wanadoo.fr 

Guy Savoy is elected to the Academy of Fine Arts

 

Restaurant Guy Savoy Logo

 

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04.05.2026

Eine große Mehrheit der Bundesbürger stellt sich laut einer neuen Erhebung gegen mögliche Einschnitte bei den Leistungen der Pflegeversicherung. 77 Prozent der erwachsenen Bevölkerung halten es für überhaupt oder eher nicht akzeptabel, den Zugang zu Pflegegraden zu erschweren. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des Sozialverbands VdK hervor, die Mitte April unter mehr als 2.300 Menschen durchgeführt wurde.

Die Befragten reagierten insbesondere sensibel auf Vorschläge, die Einstufung in einen höheren Pflegegrad zu verschärfen: 72 Prozent lehnen dies ab. Auch Kürzungen bei den Leistungen im niedrigsten Pflegegrad stoßen auf deutliche Vorbehalte. 71 Prozent bewerten eine Reduzierung der Leistungen in Pflegegrad 1 als überhaupt oder eher nicht akzeptabel. Nach Einschätzung des VdK könnten hiervon etwa Zuschüsse für den Hausnotruf oder für Pflegehilfsmittel betroffen sein. 55 Prozent äußerten sich zudem ablehnend zu möglichen Zusammenfassungen und Deckelungen von Leistungen.

Die Diskussion über die künftige Finanzierung der Pflegeversicherung läuft vor dem Hintergrund spürbarer Haushaltszwänge. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte bereits im Dezember Reformoptionen skizziert. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verwies damals auf begrenzte Mittel, die zielgerichteter eingesetzt werden müssten, und kündigte eine grundlegende Finanzreform der Pflegeversicherung bis Ende 2026 an. Die bestehenden Leistungen sollen dabei nach ihren Worten kritisch überprüft werden.

Im April stellte Warken Pläne für eine Pflegereform für Mitte Mai in Aussicht. Nach ihren Angaben klafft allein im kommenden Jahr eine Finanzierungslücke von sechs Milliarden Euro in der Pflegeversicherung. Die Ministerin betonte zugleich, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht allein lassen zu wollen. Parallel dazu hatte das Bundeskabinett erst kürzlich Gesetzesplänen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung zugestimmt, die für gesetzlich Versicherte höhere Zuzahlungen und Leistungseinschnitte vorsehen – ein Signal, dass der finanzielle Spielraum im Gesundheitswesen insgesamt enger wird.