Ausbau stärkt die lokale Produktion und Versorgung nordamerikanischer Kunden
WESTMINSTER, S.C., 13. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- CurTec USA investiert 10 Millionen US-Dollar in den Ausbau seines Standorts in Westminster und schafft zehn neue Arbeitsplätze. Das Projekt erhöht die Produktions- und Lagerkapazitäten und erweitert das in den USA hergestellte Produktsortiment.

Die Erweiterung umfasst rund 2.536 m² und mehr als 2.000 zusätzliche Palettenstellplätze. Baubeginn ist im Oktober 2026, die Fertigstellung wird für das zweite Quartal 2027 erwartet.
„Als wir Westminster 2023 eröffneten, wollten wir näher an unseren nordamerikanischen Kunden sein und eine Grundlage für weiteres Wachstum schaffen", erklärt Bart van Berkel, CEO von CurTec. „Mit dieser Erweiterung stärken wir die lokale Produktion, unsere Lagerbestände und die Versorgungssicherheit. Gleichzeitig bauen wir unser US-Produktsortiment aus."
Ausbau der lokalen Produktion
Eine neue Extrusionsblasformanlage wird die Kapazitäten deutlich steigern und die lokale Herstellung kleinerer Verpackungsgrößen ermöglichen. CurTec plant, noch 2026 Click Pack Eimer mit 6 und 10 Litern Fassungsvermögen in Westminster zu produzieren. Kleinere Weithalsfässer sollen 2027 folgen.
„Durch den gleichzeitigen Ausbau von Produktion und Lagerhaltung können wir flexibler auf die Kundennachfrage reagieren", erklärt Roy Kuipers, Operations Director bei CurTec. „Außerdem können wir künftig einen größeren Teil unseres Sortiments vor Ort herstellen."
„Westminster wurde von Anfang an auf weiteres Wachstum ausgelegt", sagt Martin Lamar, Standortleiter USA. „Jetzt erweitern wir unsere Kapazitäten und Kompetenzen und verstärken gleichzeitig unser lokales Team."
„Heute ist erneut ein guter Tag für die Wirtschaft im Oconee County", erklärt Jamie Gilbert, Präsident und CEO der Oconee Economic Alliance. „Nur drei Jahre nach der Standorteröffnung zeigt diese Investition das Vertrauen von CurTec in unsere Arbeitskräfte und unseren Wirtschaftsstandort. Wir schätzen unsere Partnerschaft und freuen uns auf das weitere Wachstum von CurTec in unserer Region."
Fünf Fakten im Überblick
- CurTec USA erweitert seinen Standort im Oconee County.
- Investition von 10 Millionen US-Dollar und zehn neue Arbeitsplätze.
- High Performance Verpackungen für Life Sciences und Feinchemie.
- Standort: 365 Oconee Business Parkway, Westminster, South Carolina.
- Karriere: careersatcurtec.com
Über CurTec
CurTec unterstützt Unternehmen aus Life Sciences und Feinchemie mit High Performance Verpackungen für sicheres Handling und Containment kritischer Materialien. Die Produktionsstandorte in Westminster (USA) und Rijen (Niederlande) sind GMP-zertifiziert.
Pressekontakt
Marc Martens
Marketing Communications Manager
CurTec USA, LLC
CurTec Nederland B.V.
marc.martens@curtec.com
+31 6 4625 8649
curtec.com
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.