Club-Angebote für Reisebegeisterte in Deutschland

23.10.2026

BERLIN, 23. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Travelzoo® (NASDAQ: TZOO), der Club für Reisebegeisterte, (auf Englisch: travel enthusiasts), veröffentlicht fünf von vielen neuen Club-Angeboten für Club-Mitglieder in Deutschland.

Travelzoo logo

Sorgfältig geprüft und verhandelt für uns Reisebegeisterte:

  • 79 € P.P.—3 TAGE IN DRESDENS ALTSTADT

    Inklusive Frühstück. Frauenkirche, Zwinger und Semperoper nur 15 Gehminuten entfernt. Perfekt für die Reisezeit im Winter: der Saunabereich im 7. Stock mit Blick über Dresden.
  • 599 € P.P.—ADVENTSKREUZFAHRT INS ELSASS

    5 Tage auf dem Rhein ab/bis Mainz. Vollpension und Getränke sind inbegriffen. Höhepunkte der Route: die Weihnachtsmärkte in Speyer, Rüdesheim und Straßburg. Der Anbieter gibt uns Reisebegeisterten einen Last-Minute-Preis (statt regulär 1099 €).
  • AB 1399 € P.P.—THAILAND: 2 WOCHEN IM 4*-RESORT MIT FLUG

    Strandurlaub am Karon Beach auf Phuket. Club-Mitglieder übernachten im Superior-Zimmer mit Poolblick. Ebenfalls für uns Reisebegeisterte verhandelt: 2 Stunden Massage sowie kostenlose Snacks und Getränke.
  • 109 € P.P.—MITGLIEDERFAVORIT IN SCHWÄBISCH HALL

    Eines der ältesten Fachwerkhäuser Südwestdeutschlands. Club-Mitglieder, die schon zu Gast waren, kommentieren: „Wunderschönes Hotel". Wir haben ein Spezialangebot für die Nebensaison: Regulär kostet der Aufenthalt doppelt so viel. Inklusive 2 Übernachtungen, Frühstück, 3-Gang-Dinner, Flasche Sekt.
  • AB 269 € P.P.—VENEDIG: 4 TAGE MIT FLUG

    4-Sterne-Hotel in einem Palazzo aus dem 16. Jahrhundert. Früher Wohnort und Werkstatt des Bildhauers Alessandro Vittoria. Deckenbalken, Nussbaumvertäfelungen, Murano-Glasleuchten. Weniger als 10 Gehminuten zum Markusplatz und Dogenpalast.

Die Angebote sind nur in begrenzter Zahl verfügbar.

Sind Sie ein Reisebegeisterter? Werden Sie Club-Mitglied: https://travelzoo.com

Wer sind wir?

Wir, Travelzoo®, sind der Club für Reisebegeisterte. Wir erreichen 30 Millionen Reisende. Club Mitglieder erhalten Club-Angebote, die von unseren Deal-Experten weltweit verhandelt und sorgfältig geprüft werden. In Zusammenarbeit mit tausenden Reiseanbietern – mit denen wir langjährige Partnerschaften pflegen – erhalten wir Zugang zu unwiderstehlichen Angeboten.

Pressekontakt: 

Natalia Cwierz – Berlin

+49 30 311 975 20

ncwierz@travelzoo.com

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.