CHENGDU, China und MADRID, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Vom 27. bis 28. April fand in Madrid, Spanien, ein kulturübergreifender Dialog der Geschmacksrichtungen zwischen Ost und West statt.
Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit stand Küchenchefin Ziling Zhou, Gründerin von Silver Beach, eine „Forager-Köchin" und Asiens erste weibliche Trüffel-Ritter-Köchin. Als einzige eingeladene weibliche Köchin aus Asien arbeitete sie zwei Tage lang mit Küchenchef David Muñoz zusammen und nutzte die Küche als Medium für einen intensiven Austausch von Aromen und Kultur.
Als einziges Drei-Michelin-Sterne-Restaurant in Madrid ist das DiverXO weltweit für seine äußerst kreative Küche bekannt. Küchenchef David Muñoz verbindet Straßenkultur, traditionelle Techniken und avantgardistische Konzepte und verwandelt jedes Gericht in eine Komposition aus visueller Wirkung und geschichteten Aromen.
Während dieser Zusammenarbeit trafen diese kühnen und phantasievollen Ausdrucksformen auf das raffinierte Geschmackssystem, das im chinesischen Qingcheng-Gebirge verwurzelt ist, und verbanden sich mit ihm. Während der zweitägigen vierhändigen Zusammenarbeit ließ sich Chefkoch Ziling Zhou von der „Sichuan home-style cuisine" inspirieren und interpretierte Zutaten und Geschmacksstrukturen neu, um die Wärme und Tiefe der Sichuan-Küche auf die Tische von Madrid zu bringen.
Ein besonderer Höhepunkt war die Verwendung von Hanyuan-Tribut-Pfeffer als zentrales Geschmackselement. Dieses unverwechselbare Geschmacksprofil wurde in der modernen Sichuan-Küche von Yinguo als Teil des „Tribute Pepper Flavor Lab" systematisiert und bietet eine dynamische aromatische Struktur und einen Rhythmus, der eine neue sensorische Dimension in einem westlichen kulinarischen Kontext eröffnet.
Statt einer einseitigen Präsentation entwickelte sich diese Zusammenarbeit zu einer beidseitigen Dekonstruktion des Geschmacks. Die eine Seite hat die Grenzen mit kühner Kreativität und struktureller Innovation verschoben, während die andere mit von den Bergen inspirierter Subtilität und östlicher Zurückhaltung reagierte. Ihr Dialog am selben Tisch zeigte, wie Geschmack zu einer Sprache werden kann, die verstanden, übersetzt und neu geschaffen werden muss.
Als einzige lokale Restaurantgruppe in Chengdu, die mit einem Michelin-Stern, einem Black Pearl-Diamanten und einer Mitgliedschaft bei Relais & Châteaux ausgezeichnet ist, bedeutete die Präsenz von Silver Beach in Madrid nicht nur eine hochkarätige internationale Zusammenarbeit, sondern auch einen Schritt nach vorn bei der Verbreitung der Sichuan-Küche auf der ganzen Welt.
Diese Begegnung Ende April war mehr als nur der Abschluss einer Zusammenarbeit - es war ein Austausch und eine Aufzeichnung kulinarischer „Codes".
Am Tisch gibt es keine Grenzen zwischen Bergen und Meeren. Und neue Geschmacksrichtungen sind bereits im Entstehen.
Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.
Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.
Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.
Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.