CCTV+: Ein zivilisatorischer Dialog über 5.000 Jahre hinweg - „Liangzhu and the Origins of World Civilization", ein gemeinsam von China und Russland produzierter Dokumentarfilm, feiert seine weltweite Premiere

20.10.2026

PEKING, 20. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Am 18. Oktober 2026 wurde das 4. Liangzhu-Forum in Liangzhu eröffnet, jener heiligen Stätte, die von Chinas 5.000 Jahre alter Zivilisation zeugt. Am selben Tag feierte der Dokumentarfilm Liangzhu and the Origins of World Civilization, eine Koproduktion des Zhejiang Media Group Overseas Center (International Channel) und des Senders „My Planet" von Russian Digital Television, seine weltweite Premiere. Der Film initiiert durch visuelle Mittel einen jahrtausendealten zivilisatorischen Dialog. Die Sendung wird gleichzeitig auf dem Zhejiang Media Group Overseas Center (International Channel), dessen englischsprachiger Plattform, dem russischen Sender „My Planet", bei bedeutenden internationalen Medien sowie über die China Blue International Media Matrix ausgestrahlt.

Im Dezember 2025 unterzeichneten beide Seiten im Rahmen des 6. chinesisch-russischen Medienforums in Peking ein Medienkooperationsabkommen über eine langfristige Zusammenarbeit in den Bereichen Koproduktion, Werbung und kultureller Austausch. Dieser Dokumentarfilm stellt eine herausragende Leistung im Rahmen dieser Kooperation dar.

Die Dreharbeiten für den Film begannen im vergangenen April in Hangzhou. Das chinesisch-russische Filmteam besuchte bedeutende Kulturstätten, darunter das Liangzhu-Museum, die archäologischen Ruinen der antiken Stadt Liangzhu und den Großen Kanal (Abschnitt Hangzhou). Durch die Kombination von Aufnahmen vor Ort, Experteninterviews und archäologischem Filmmaterial fängt der Film exquisite Jade-Artefakte aus der königlichen Grabstätte von Fanshan, die imposanten Palastfundamente von Mojiaoshan sowie die antiken Wasserwirtschaftssysteme ein und beleuchtet dabei den Stadtgrundriss von Liangzhu, die Kunst der Jadeverarbeitung, die Weisheit der Wasserwirtschaft und die Kultur des Reisanbaus.

Aus zwei Perspektiven betrachtet, versammelt der Film Erkenntnisse chinesischer und russischer Wissenschaftler, darunter Museumsdirektoren und junge Sinologen. Er hilft dem russischen Publikum, Chinas jahrtausendealte Zivilisation aus ihrem eigenen kulturellen Kontext heraus zu verstehen, und ermöglicht es der Welt, das tiefgreifende Erbe der chinesischen Zivilisation wahrzunehmen.

Als innovative Praxis der internationalen Kulturkommunikation steigert diese Inszenierung den weltweiten Bekanntheitsgrad von Liangzhu und dient als anschauliches Beispiel für den zwischenmenschlichen Austausch in der neuen Ära.

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Berliner Linke in der Kritik: Koalitionsgespräche scheitern vorerst am Antisemitismus-Thema

08.10.2026

Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.

Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.

Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.

SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.