AliExpress and YouTube Announce Global Strategic Affiliate Partnership

20.10.2026

HANGZHOU, China, Oct. 20, 2026 /PRNewswire/ -- AliExpress, the leading global e-commerce marketplace, today announces a global strategic affiliate partnership with YouTube. The partnership brings AliExpress's global product selection into YouTube's creator ecosystem, giving eligible creators access to a wide range of products to feature in their content, along with new commission-earning opportunities.

AliExpress and YouTube Announce Global Strategic Affiliate Partnership

Following the launch of the collaboration in South Korea in March 2026, the partnership will expand to four markets: the United States, Brazil, the United Kingdom and Germany. Further expansion will take place in phases, in line with the rollout of YouTube's affiliate program in new markets.

With YouTube's recent extension of its Shopping Affiliate Program to eligible creators in Germany and the United Kingdom, the partnership will connect participating creators not only in Europe but also eventually in more parts of the world with AliExpress's extensive product offerings. A particular focus is Brand+ — a dedicated selection of branded products from international and local brands.

Creators will be able to discover and select AliExpress products directly within YouTube Studio. The integration connects AliExpress products with YouTube's three major content formats—long-form videos, Shorts, and livestreams—allowing creators to tag shoppable product recommendations across key moments of audience discovery and engagement.

A creator could, for example, tag a consumer electronics product in an unboxing Short or during a face-to-face livestream conversation with viewers. This gives them more ways to monetize their recommendations on qualifying sales, and allows viewers to conveniently purchase as they watch.

Creators can explore AliExpress's products across categories such as consumer electronics, sports and outdoor, home and living, and lifestyle. Using data on bestselling and trending products, they can handpick items that resonate with their audiences. Viewers can link directly from YouTube to AliExpress to complete their purchases, bridging content and commerce seamlessly.

As content plays a growing role in product discovery, creators increasingly help audiences understand products through demonstrations, reviews and real-life use cases. The partnership advances AliExpress's creator commerce strategy by pairing the breadth of its marketplace with the local insight and creative voices of creators in each market.

"Content and commerce are converging globally, and this partnership connects AliExpress's affiliate ecosystem with YouTube's creator ecosystem," said Eric Zhang, Vice President of AliExpress. "By enabling eligible products to be discovered and tagged across videos, Shorts, and livestreams, we are creating a simpler path for products to be featured through creator content at scale—and a more direct journey for consumers from product discovery to purchase."

Eligible YouTube creators in participating markets who meet YouTube's channel and Shopping affiliate requirements can apply through YouTube Studio.

About AliExpress

Launched in 2010, AliExpress is a global e-commerce platform dedicated to creating a better shopping experience for hundreds of millions of consumers in more than 200 countries and regions. In addition to the English version, the AliExpress platform is available in 15 other languages. AliExpress offers a wide range of diverse shopping collections, including Brand+, which connects global consumers with modern tech, feature-rich products, and fair pricing. AliExpress is part of Alibaba International Digital Commerce Group.

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.