FREMONT, Calif. and BARCELONA, Spain, Oct. 21, 2026 /PRNewswire/ -- AglaiaSense and Leopard Imaging will exhibit together at Smart City Expo World Congress, November 3–5, 2026, at Fira Barcelona Gran Vía.
The two companies proposed AI-VIVA (Vision Intelligence for València and Arterials) and is selected as a finalist in the fifth urban challenge of Barcelona Innova Lab Mobility (BILM), on the application of artificial intelligence to traffic-light regulation. AI-VIVA combines AglaiaSense's edge-AI traffic solutions with Leopard Imaging's patented privacy architecture. At the show, the team will give a live demonstration of AglaiaSense's signature MS500 and GS500 cameras, with the AglaiaSense AI Box, powered by NVIDIA, which adds local processing to coordinate groups of neighboring intersections.
The cameras analyze images inside the device, using the Sony IMX500 and IMX501 intelligent vision sensors. They count and classify vehicles, buses, cyclists and pedestrians in real time. Raw video is discarded on the device within 400–800 milliseconds, and only anonymous metadata is transmitted. Cities can feed that data into signal-control software to adapt traffic lights to real demand.
"Cities want safer, smoother streets without turning every crossing into a surveillance point," said Leon Luo, CEO of AglaiaSense. "Being named a finalist in Barcelona tells us the approach resonates."
"Privacy has to be built into the camera, not added later," said Bill Pu, CEO of Leopard Imaging.
AglaiaSense's solutions are deployed across North America and Asia, and the company won first place in the Pedestrian Safety Challenge Hackathon, run by the Edge AI Foundation (formerly the tinyML Foundation) and the City of San José. In field tests, the systems achieved detection and counting accuracy above 95%. The City of Lakewood, Colorado, compared the GS500 with traditional IP cameras and LiDAR on real roads and found it more accurate, more energy-efficient, and less costly to deploy. At a high-risk crossing where pedestrians often crossed outside the crosswalk, the system alerted approaching drivers in real time.
Visit us at Pavilion 3, Level 0, Street D, Stand 71. To book a meeting, email sales@aglaiasense.com.
About AglaiaSense
AglaiaSense, is an edge-AI company specializing in privacy-first, vision-based sensing for smart cities. Its GS500 and MS500 cameras run AI on the image sensor to count and classify road users in real time and send only anonymous metadata.
About Leopard Imaging
Leopard Imaging is a global leader in high-definition embedded cameras and AI-based imaging solutions in industries including automotive, aerospace, drones, IoT, and robotics.
Media contact:
Cathy Zhao
+1 (408) 263-0988
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.