ABU DHABI, VAE, 21. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Advent, ein führender globaler Private-Equity-Investor, gab heute die Eröffnung eines neuen Büros im ADGM, dem internationalen Finanzzentrum von Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, bekannt und erweitert damit die Reichweite der internationalen Plattform des Unternehmens in den Nahen Osten.
Die neue Präsenz baut auf Advents langjährigen Beziehungen im Nahen Osten auf und bietet Advent eine lokale Basis, von der aus das Unternehmen sein Engagement mit Investoren vertiefen, die bestehenden Portfoliounternehmen unterstützen und potenzielle Investitionsmöglichkeiten erkunden kann.
James Brocklebank, Managing Partner und Co-Vorsitzender des Global Executive Committee von Advent, sagte: „Abu Dhabi ist eine natürliche Ergänzung zum globalen Netzwerk von Advent, neben unseren kürzlich eröffneten Niederlassungen in Sydney und Tokio. Als global agierendes Unternehmen ermöglicht uns die Präsenz von Kollegen vor Ort, näher an den Institutionen und langfristigen Partnern zu sein, die unsere Arbeit unterstützen. Es bietet uns außerdem eine solide Basis, von der aus wir unser Engagement im Laufe der Zeit vertiefen können."
Das Büro wird von Mehdi Iraqi, Managing Director, Limited Partner Services, geleitet. Mehdi kam im Januar 2026 zu Advent und verfügt über fast zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Betreuung institutioneller Anleger in der gesamten Region, darunter frühere Positionen bei AMG und Carlyle. Anlässlich der Büroeröffnung bemerkte er: „Im Nahen Osten sind einige der wertvollsten langjährigen Partner von Advent beheimatet, und dieses Büro spiegelt unser Engagement wider, in ihrer Nähe zu sein. Da ich einen Großteil meiner beruflichen Laufbahn mit institutionellen Anlegern in der gesamten Region zusammengearbeitet habe, freue ich mich darauf, diese Beziehungen von Abu Dhabi aus weiter auszubauen."
Arvind Ramamurthy, Chief Market Development Officer bei ADGM, sagte: „Die Entscheidung von Advent, ein Büro in ADGM zu eröffnen, spiegelt die Stärke von Abu Dhabis Position als führender Standort für globale Investmentfirmen wider. Das dynamische Ökosystem von ADGM vereint internationale Investoren, Finanzinstitute, professionelle Dienstleistungsunternehmen und einen großen Pool an Talenten innerhalb eines robusten, international anerkannten regulatorischen und rechtlichen Rahmens. Wir heißen Advent in unserer Gemeinschaft herzlich willkommen und freuen uns darauf, ihr Wachstum und die engere Zusammenarbeit mit Partnern und die Nutzung von Möglichkeiten in der gesamten Region zu unterstützen."
Das Büro in Abu Dhabi folgt einer Reihe kürzlich erfolgter Neueröffnungen: Advent eröffnete im Juli 2024 ein Büro in Sydney und dehnte damit die Präsenz des Unternehmens auf Australien und Neuseeland aus. Im Januar 2026 folgte die Eröffnung eines neuen Büros in Tokio, wodurch die Präsenz in Japan weiter gestärkt wurde. Anfang dieses Jahres hat Advent zudem seine langjährige Präsenz in Hongkong als regionale Basis des Unternehmens für die Investorenbetreuung im asiatisch-pazifischen Raum gestärkt und dabei auf mehr als drei Jahrzehnte Investitionen in der Region zurückgegriffen. Zusammengenommen unterstreichen diese Schritte das Engagement von Advent, in den dynamischsten Märkten der Welt tätig zu sein. Advent hat mittlerweile 18 Büros in 15 Ländern.
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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.